Wassersportler im Winter: Friedrich „Fiete“ Flüh

Friedrich Flüh, Aqua Sphere, Skimboarding
Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken, die Freibäder schließen. Viele freuen sich auf die kalte Jahreszeit. Doch einige Sportler müssen im Winter oft ihre Trainingspläne umstellen. Wir haben unsere Athleten gefragt, wie sie sich drinnen fit halten oder welche Sportarten sich als mögliche Alternativen zum Outdoor-Training bieten. Wie machen sie sich für die Wettkampfsaison im nächsten Frühjahr fit? Weiterlesen

Pangea Festival: Musik, Kultur und…Skim Boarding!

Skimboarding, Pangea Festival, Aqua Sphere

Auf dem diesjährigen Pangea Festival (25. – 28. August)  in Pütnitz an der See, können sich abenteuerlustige Besucher so richtig austoben. Ob bei Graffiti-Workshops, dem Ukulele-Lernen oder beim Skim Boarding. Unser Athlet Friedrich „Fiete“ Flüh von der Beachbreakers Skim-Crew bringt jedem, der Lust hat, den Mix aus Surfen und Skaten bei. Vor allem für Spontanitäts-Fanatiker bietet sich dieser Workshop an. Denn für die Skim Boarding-Kurse musst du dich nicht verbindlich anmelden. Fiete und zwei weitere Trainer coachen an allen vier Tagen des Pangea Festivals: Weiterlesen

Skimboarder Friedrich „Fiete“ Flüh on tour

Skimboarding Fiete Flüh

Wir packen unseren Koffer und es geht ab nach Holland! Nachdem die letzten Wochen das Wetter so unbeständig war und Fiete nicht wirklich gut zum Trainieren kam, ging es heute Morgen für unseren jungen Skimboarder in die Region Drenthe im Norden Hollands. Ein perfekter Zeitpunkt, denn zum einen hat er seine schriftlichen Prüfungen erfolgreich abgehakt, zum anderen ist der Sonnengott ihm endlich auch mal gewogen. Weiterlesen

Neue Materialien: Ziemlich ausgetüftelt!

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Der Badeanzug Cindy aus VITA

Es ist schon erstaunlich, was sich Swimwear-Spezialisten alles einfallen lassen und wie es ihnen immer wieder gelingt, gerade bei neuen Materialien in Sachen Funktion und Komfort noch eins drauf zu setzen. Die Material-Entwickler, mit denen Aqua Sphere zusammenarbeitet, sind durch ihre Leidenschaft für Neues, noch Besseres getrieben und einer der weltweit bekanntesten Anbieter von elastischen Materialien. In der Kollektion für 2016 werden zwei neue Materialien eingesetzt. Hier ein kleiner Überblick für Euch:

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Wasser ist Leben

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Wasser ist die Substanz, die das Leben auf der Welt erhält, befruchtet, belebt und jeden Tag aufs Neue stärkt. In fast jedem Stoff ist Wasser anteilig enthalten. Es durchdringt die Biosphäre und kurbelt die wichtigsten Stoffwechselprozesse an. Wasser ist zudem als einzige Substanz der Welt in allen drei Aggregatzuständen (fest, flüssig und gasförmig) vertreten. In der Mythologie und fast allen Religionen    ist Wasser auf Grund seiner Einzigartigkeit von zentraler Bedeutung. Wasser wird hier gepriesen als sakrales Gut der Reinigung und Heilung des Körpers. Viele Religionen zelebrieren ganz individuelle Reinigungs-Rituale.

Unsere Erdoberfläche besteht zu 72 % aus Wasser. Diese 72 % kommen zu 99,7 % als Meerwasser und schwer zugängliches Süßwasser vor. Nur 0,3 % Prozent des Wassers existiert in Form von Trinkwasser. Aufgrund seiner Wichtigkeit für unser Wohlergehen vertrauen wir dem Wasser bei der Stärkung unserer Lebenskraft.

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Wie beeinflusst Wasser unser Leben?
Der Körper eines Säuglings besteht bei der Geburt zu 97 % aus Wasser. Dieser hohe Wassergehalt schwindet während des Wachstums, da der Körper im Laufe der Zeit immer mehr von seinem Wasserbindungsvermögen verliert und dementsprechend aushärtet. Trotzdem besteht auch ein ausgewachsener Körper noch aus etwa 70 % Wasser. So bildet das Wasser beispielsweise die Grundlage für unseren Lebenssaft, das Blut. Dessen Konsistenz beruht zu 92 % aus Wasser. Und auch für die bestmögliche Blutzirkulation ist sauberes, transportfähiges Wasser vonnöten, damit die Zellen von Giftstoffen gereinigt und mit Nährstoffen versorgt werden können. Auch andere Körperteile des menschlichen Organismus, darunter Gehirn, Muskeln oder Leber, sind zu einem hohen Prozentsatz aus Wasser aufgebaut. Selbst in den harten Knochen findet sich ein Wasseranteil von 22 %. Insgesamt bildet das Wasser mit durchschnittlich 43 Litern die Basis des menschlichen Körpers.

Die Bedeutung einer ausreichenden Wasserversorgung
Wasser ist ein elementarer Faktor in unserer täglichen Ernährung. Der menschliche Körper kann zwar via Oxidation von Kohlenhydraten, Fett und Protein selber einen Minimalbetrag seiner Wasserversorgung stemmen. Ein durchschnittlicher menschlicher Organismus kommt aber dennoch nicht länger als drei Tage ohne externes Wasser aus. Dabei verursachen schon 10 % Wasserverlust gravierende Mangelerscheinungen, während eine Dehydratation von über 20 % schon den Tod des Organismus herbeiführen kann. Deswegen nimmt der Mensch jährlich etwa das Fünffache seines eigenen Körpergewichts an Wasser zu sich. Bis zum Tod summiert sich dieser Betrag auf 25000 bis 30000 Liter Wasser.

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Wasser – ein Grundrecht für jedermann?
Grundsätzlich hat jeder Mensch das Recht auf den Zugang zu sauberem Trinkwasser. Bislang kann jedoch eine beträchtliche Anzahl der Weltbevölkerung nicht von diesem Recht Gebrauch machen. Dabei reicht die vorhandene Menge an Wasser eigentlich aus, um ausreichend Wasser für die Weltbevölkerung bereitzustellen. Die unterschiedlichen Vegetationszonen der Welt sorgen aber dafür, dass manche Regionen unter Wasserknappheit leiden, während andere Regionen überversorgt sind. Die gebeutelten Menschen der wasserarmen Regionen werden zudem oftmals von schlechten Einkommen, hohem Bevölkerungswachstum und schlechter Wasserhygiene geplagt.

Deutschland ist hingegen ein Land, in dem die Wasserversorgung geradezu paradiesisch ist. Für die Bürger stehen jährlich 188 Milliarden Kubikmeter zur Verfügung. Von diesen werden jedoch nur 17 % tatsächlich genutzt, während der Rest als Reserve bereitgehalten wird. Es gibt also ein alarmierendes Ungleichgewicht in der Wasserverteilung auf der Welt. Heutzutage existieren viele Organisationen, die sich für eine gleichmäßige Versorgung der Weltbevölkerung einsetzen und dafür zahlreiche Projekte ins Leben gerufen haben.

Neo’s: Gut zu wissen

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Wenn’s kalt wird unverzichtbar: ein guter Neopren-Anzug

Mit oder ohne? Eine Frage, die Ihr Euch vor einer längeren Schwimmeinheit im offenen Gewässer oder vor dem Triathlon-Wettkampf immer wieder stellt. Denn der Neo isoliert nicht nur vor Kälte, sondern macht im Wasser auch schneller. Klar zieht man ihn deshalb gerne an, was aber nicht immer erlaubt ist. Wir sagen Euch, auf was Ihr achten solltet.

Aber zuerst einmal ein kurzer Blick zurück: Als Ende der 80er die ersten Triathleten mit einem Neoprenanzug ins Wasser gingen, hatte dieser nur einen Zweck: er sollte vor Kälte schützen. Spezielle Neoprenanzüge für Schwimmer gab es damals noch nicht, also wurden kurzerhand Surf-Neos für den Triathlon umfunktioniert. Neoverbote oder Regelungen bezüglich des Materials gab es ebenfalls nicht. Ehemalige Weltklasse-Triathleten berichten aus den Anfangstagen des Triathlons, dass man auch bei Wassertemperaturen unter 14 Grad nur mit Badehose bekleidet zum Schwimmen angetreten sei. Damals wurde man schon fast komisch angeschaut, wenn man sich einen Neoprenanzug als Kälteschutz anzog. Die klassische Weichei-Situation also.

Mehr Auftrieb im Wasser
Heute herrscht da ein ganz anderes Bild vor. Kaum ein Triathlet will mehr freiwillig auf seine geliebte, zweite Haut verzichten. Dabei steht der Kälteschutz gar nicht mehr im Fokus. Vielmehr profitieren Triathleten von der Auftriebshilfe, die ein moderner Schwimmneo bietet. Insbesondere schlechtere Schwimmer profitieren überdurchschnittlich, wenn sie mit einem Neoprenanzug schwimmen, weil dieser einen quasi automatisch in die ideale Wasserlage hievt. Zudem reduziert das elastische Hightech-Material den Wasserwiderstand und sorgt so für schnellere Schwimmzeiten. Kein Wunder also, dass bei einem ausgesprochenen Neoverbot das Gejammer unter den Triathleten groß ist. Aber wann darf man im Triathlon eigentlich mit Neo schwimmen und wann muss man es sogar?
Wassertemperatur und Distanz entscheiden über Neoeinsatz
Bei den meisten Triathlon-Veranstaltungen in Deutschland regelt die Sportordnung der Deutschen Triathlon Union (DTU), wann ein Neoprenanzug getragen werden darf und wie dieser beschaffen sein muss. Das genaue Regelwerk kannst Du Dir hier herunterladen: http://www.dtu-info.de/ordnungen.html. Die Sportordnung gilt allerdings nur bei Wettkämpfen, die sich der DTU unterwerfen. Abweichungen im Detail gibt es beispielsweise bei Ironman-Veranstaltungen der World Triathlon Corporation (WTC). Das DTU Regelwerk sieht vor, dass ein Neoprenanzug aus maximal 5mm dickem Material gefertigt sein darf. Üblich ist ein einteiliger Anzug mit Ärmeln, aber es dürfen auch zweiteilige Anzüge und Neoprenhauben verwendet werden. Ob das Tragen der Neoprenteile erlaubt ist, hängt von der Schwimmdistanz und der Wassertemperatur am Wettkampftag ab. Nach DTU Reglement findet bei einer Wassertemperatur unter 14 Grad kein Schwimmen statt. Bei Schülern gilt sogar eine Grenze von 19 Grad. Bundesliga- und Elitestarter dürfen bis 1.500m Schwimmdistanz ab 19,9 Grad Wassertemperatur keinen Neo mehr tragen, für Altersklassenathleten gilt die 21,9 Gradmarke auf der gleichen Streckenlänge. Bis zu einer Schwimmdistanz von 3.000m (Mitteldistanz) ist das Tragen eines Neoprenanzuges bis 22,9 Grad Wassertemperatur erlaubt. Bei der Langdistanz (Schwimmstrecken ab 3.000m) gibt es ab 24 Grad Wassertemperatur Neoverbot. Bei Ironman Rennen gilt nach WTC Reglement eine Obergrenze von 24,5 Grad Wassertemperatur.

Speed Suit guter Ersatz
Bei Neoprenverbot gibt es aber eine andere, sehr effektive Möglichkeit: einfach den Speed Suit aus der Energize Range von Aqua Sphere tragen! Der wirkt komprimierend und ist wesentlich angenehmer zu tragen als nur eine Badehose. Bei der Olympischen Distanz oder Kurzdistanz kann man den Tri-Suit, der ein Pad zum Radfahren integriert hat, bei allen drei Disziplinen tragen und erspart sich lästigen, zeitraubenden Klamottenwechsel. Eine klasse Lösung!

Ich packe meinen Koffer und nehme mit: ein Skimboard!

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Friedrich Flüh in Aktion!

Eine Reise in die amerikanische Skimboard-Szene

Nach dem Abitur war Friedrich Flüh von der BeachBreakers Skim Crew fest entschlossen, die freie Zeit ganz im Zeichen des Skimboards zu nutzen: „Ich beschloss 2012 meinen Sponsor DB Skimboards in Seattle/WA zu besuchen, um meinen Skimboardhorizont zu erweitern.“

Für 3 Monate ging es über den großen Teich. Auf der Reiseroute waren Washington, Texas und Kalifornien festgesteckt. Die El-Dorados der amerikanischen Szene! Friedrich erinnert sich an den spannenden Start: „Ich hatte keine Ahnung wo ich schlafen sollten, mein Sponsor hatte wohl einen Platz für mich organisiert, wo ich unterkommen konnte. Mehr wusste ich nicht.“
Dann ging es ans Kofferpacken. Was packt man für so eine lange Zeit und für eine so vielseitige Sportart ein? Auf jeden Fall genügend Kleidung von warm bis kalt. „Ich war voll ausgerüstet“, erinnert sich der Skimboarder. „Außerdem hatte ich noch meine Kamera dabei, um einzigartige Momente festhalten zu können“.

In Hamburg stieg er gespannt in den Flieger. Schließlich Landung in Seattle nach einem langen Flug: Der erste Besuch in den Staaten. Zusammen mit Blake Zimmermann [Video vom Treffen], einem seiner ersten Szene-Kontakte eroberte er die bekanntesten Spots der Skimboarder. Chambers Creek, Dash Point und kleine Ausflüge nach Kanada waren Must-Sees bzw. Must-Boards. Außerdem standen auf der To-Do-Liste der Besuch beim Sponsor DB Skimboards und einer Skimboardfabrik. Viel zu schnell hieß es: Bye-bye, Seattle, welcome in Houston/Texas. Dort waren seine Hosts die Skimboarder Mitchell Elder und Ryan Efaw, die sich seit 2008 dem Skimming verschrieben haben. Wieder ein paar unvergessliche Spots: Cypress Creek und Galveston. „So ein Skimboard Urlaub bringt viele neue und wichtige Kontakte. Und viel Erfahrung besonders im Kofferpacken.“, schmunzelt ….

Ich packe meinen Koffer à la Skimboard
– Reisepass
– !Skimboard!
– Kamera
– Boardshort
– Kreditkarte
– Sonnencreme
– … nicht zu viele Klamotten, denn die Schlepperei geht einem am Ende doch auf die Nerven.

Hauptsache die Badehose stimmt! AquaSphere Shorts sparen einem mit ihrem UV-Schutz sogar die Sonnencreme.

Mein erstes mal… Skimboarding – Fiete Flüh

Skim Boarder Friedrich Flüh

Wann hast du mit deinem Sport begonnen?
Das erste mal auf einem Skimboard war ich bereits schon mit ca. 9-10 Jahren. Zwischen 15 und 16 Jahren habe ich dann angefangen richtig Flatland Skimboarden als Sportart für mich zu sehen.

Wie bist du zu deinem Sport gekommen, über welche andere Sportart bist du dazu gekommen?
Im Urlaub auf der Nordseeinsel Sylt habe ich vor Jahren auf der Promenade genüsslich ein Eis gegessen vielleicht war es auch ein Crêpe, als ich diese Leute unten an der Wasserkante entdeckte mit den runden Scheiben. Ich rannte daraufhin zum nächsten Surfshop und sah genau dieses Holzbrett am Eingang für damals noch 100 Deutsche Mark. Damit begann meine Liebe zum Skimboarden.

Was war die Initialzündung? Hattest du ein Vorbild, einen Grund?
Mein Interesse am Surfen und allgemein am ruhigen Lebensstil, den mein Cousin und ich früh entdeckten, hat mich zum Skimboarden gebracht. Vorbilder hatte ich keine, ich wusste ja noch gar nicht richtig was man alles mit dem Board machen konnte bis Youtube mich über den großen Teich brachte und ich neue Eindrücke und Ideen sammeln konnte.

Wieviel Zeit ist vergangen, ehe du richtig infiziert warst?
Da die Skimboard Community immer noch sehr im Wachstum ist, brauchte ich dementsprechend eine Weile bis ich richtig infiziert wurde… es ist echt schon lange her, aber ich denke, dass die Zeit mit meinem Cousin am Strand viel dazu beigetragen hat. In einer Gruppe ist man immer stärker und das gegenseitige pushen, immer zu versuchen besser zu sein als der andere und trotzdem sich für den anderen zu freuen, wenn etwas Cooles gestanden wurde, ist selbst heute noch ein Grund warum ich meine „Infizierung“ nie bereuen würde.

Wie oft wolltest du alles hin schmeißen?
Alles hinschmeißen wollte ich noch nie und habe ich auch nicht in der Zukunft vor. Ich werde skimboarden solang ich laufen kann.

Was liebst du am meisten an deinem Sport?
Das Gefühl anzulaufen, das Board werfen, aufspringen, über das flache Wasser zu gleiten und zwischendurch einen sicheren Trick mit viel Pop, also Höhe, zu landen. Außerdem liebe ich die Skimboardfamilie, all die besten Freunde aus Scharbeutz und aus der ganzen Welt.

Was empfiehlst du Neugierigen, die es auch einmal probieren wollen?
Niemals aufgeben, wenn ein Trick mal nicht klappen sollte. Es ist wie in jedem anderen Sport, man braucht Training, Spaß und Leidenschaft. Besonders sollte man Spaß haben, auch wenn man mal mit dem Kopf im Sand steckt.

Was willst du noch dazu sagen…
Ich freue mich für jeden, der ein Skimboard zum ersten Mal anfasst und es nie wieder loslassen kann. Man muss es ausprobiert haben, um zu wissen wie besonders diese relativ neue Trendsportart ist.