Skimboarding – Skim… was?

Skimboarder Friedrich Flüh bei der Arbeit

Skimboarder Friedrich Flüh bei der Arbeit

Skimboarding – oder auch Skimming – ist eine Sportart, bei der ovale einem Surfbrett ähnliche Bretter dazu benutzt werden auf flachem Wasser zu gleiten. Die Bretter wirken etwas zu kurz geraten, aber sie haben es in sich: Mit ihnen lässt sich ein dem Aquaplaning ähnliches, physikalisches Prinzip, das Körpern deutlich mehr Auftrieb gibt, nutzen. Erfahrene Skimboarder wie die BeachBreakers Skimcrew begnügen sich allerdings nicht mit dem purem Gleiten. Sie kombinieren die Rutschpartie mit Ollies, Spins, Flip-Tricks und Railslides. Eine weitere Form des Skimming ist der Wave- oder Shoreskim, bei dem der Skimboarder versucht vom Ufer aus in eine heranrollende Welle zu gleiten, um diese dann zu surfen. Und jetzt: Das Ganze in ACTION

Mit diesen 10 Musiktiteln bringt sich Fiete Flüh vor dem Skimboarding-Wettkampf auf Touren!

Skimboarding - Friedrich Flüh - Portrait 1
1. Tobago – Jonas Rathsman

2. Other People – Beach House

3. Bogota – Cut Snake

4. Kilometer (Aeroplane ‚Italo 84‘ Remix) – Sébastien Tellier

5. Younger (Kygo Remix) – Seinabo Sey

6. Many Rivers – Booka Shade

7. Feels Like We Only Go Backwards – Tame Impala

8. Still On Fire – Trentemøller

9. Eyesdown (feat. Andreya Triana) – Bonobo

10. The Greatest Light Is the Greatest Shade – The Joy Formidable

Skimlife ‘til death: Die Web-Episoden der Beachbreakers Skim-Crew

Friedrich Flüh von der Beachbreakers Skim-Crew in Aktion

Friedrich Flüh von der Beachbreakers Skim-Crew in Aktion

“Mit unseren Videos schaffen wir eine Plattform für den Skimboarding-Sport. Vor allem aber teilen wir ein Lebensgefühl und zeigen unser Leben mit dem Board.“, sagt Friedrich Flüh von der Beachbreakers Skim-Crew über das Projekt „Skim Life Episodes“. Auf ihrem Blog posten die deutschen Skimboarder Ausschnitte aus dem Training, Rückblicke auf die letzten Contests und drehen Hands-On-Filme, die Lust auf mehr machen.

Die Boardsport-Szene ist bekanntlich eine ergiebige Quelle für gut gemachte Videos, außergewöhnliche Soundtracks und eindrucksvolle Bilder. Es geht darum, zu zeigen, was in der Szene passiert, sich zu vernetzen und auch außen Stehenden die Faszination des Sports zugänglich zu machen. In diese Videoreihe stellt sich auch „Skim Life Episodes“ – mit einem großen Unterschied. „Uns ist wichtig, nicht nur so genannte Edits zu bringen, bei denen ein Boarder einen Trick nach dem anderen präsentiert. Unsere Videos sollen Sinn und Spaß machen. Wir wollen auch das ganze ‚Drumherum‘ zeigen“ erklärt Friedrich die unkonventionelle Machart der Episoden. Es wird viel gelacht im Video, es fällt auch mal jemand ungelenk vom Board und die Kamera fängt jede der einzigartigen Szenen ein. Mit imposanten Kicks, Flips und Ollies, eingängiger Musik und einem originellen Spannungsbogen werden die Videos zu kleinen Besonderheiten.

Sie zeigen außerdem, dass die Skimboard-Szene schon längst nicht mehr nur in den Staaten präsent ist, sondern auch in Deutschland begeisterte Anhänger und Talente zu bieten hat. Dabei entstehen ganz persönliche Videos, die die Jungs beim Skimmen, beim Chillen, beim Reisen, beim Leben zeigen. Skim-Life – das ist eine Einstellung und viel mehr als nur ein Sport.

Quick facts – Friedrich Flüh, Skim Boarding

Skim Boarder Friedrich Flüh

Skim Boarder Friedrich Flüh

Name: Friedrich Flüh
Nickname: Fiete
Geburtstag: 22.08.1992
Homebase: Scharbeutz
größter Erfolg: 3., 4. und 5. Platz bei den Polish Skimboarding Open 2010, 2011 und 2013;
1. Platz Belgian Skimfest 2011;
2. Platz Boot Indoor SkimJam 2010/11
Sportdebüt: Erfolgreicher Abschluss der European Skim League 2014
Tage in/auf dem Wasser: 7 Jahre
Lieblingsessen/-getränk: Der leckerste Burger im Pier 1 in Scharbeutz mit einem erfrischenden Estrella.
Lieblingsmusik: Ich mag Musik in allen Ausführungen solange meine eigene Stimmung dazu passt. Aber am liebsten doch elektronische Sounds
Größte Panne: Mit dem Van für die DB Euro Tour:  zuerst ein Unfall und am nächsten Tag ein Einbruch-Schaden so um 3-4000 Euro.
Hot-Spot: Scharbeutz, Ostsee, Strand
Ausgleichssport: Schwimmen und Surfen
Sportliches Vorbild: Blake Zimmerman
Lebensmotto: Ohne Stress durchs Leben

5 Dinge, die dich glücklich machen:

  • Flat
  • Skimboarden
  • Sommer
  • Reisen
  • Essen

5 Gründe, die deine Sportart einzigartig machen:

  • Die Neuheit des Sportes
  • Die kleine, familiäre Community
  • Das Boarden auf Flachwasser durch Aquaplaning
  • Es gibt immer neue Möglichkeiten
  • Wenig Stress oder Druck

5 Orte, an denen du gern trainieren würdest:

  • Chambers Creek, WA
  • Cypress Creek, TX
  • Whitsunday’s Island, Aus
  • Lancieux, F
  • Dash Point, WA

Happy Hallifornia! – Das Hallifornia Festival

Happy Halifornia
Happy Hallifornia! – Das Hallifornia Festival / DB Skimbattle
17.-20. Juli 2014 in Varberg/Schweden

Nach Barcelona stand vor kurzem ein weiteres Highlight an: Das große Surf-Festival Hallifornia im schwedischen Varberg. 3 Tage voller Boards, Musik und entspannter Leute standen vor uns. Mein Crew-Kumpel Daniel Prieß und ich gingen an Bord der Stena-Line-Fähre von Kiel nach Göteborg.

Von dort aus ging es noch 70 km mit dem Auto bis nach Varberg. Ein wunderbarer europäischer (Skimboard-)Spot. Und ganz nebenbei gesagt hatten sich die Veranstalter auch eine umwerfende Kulisse ausgesucht: Wir surften direkt am Fuße einer Burg. Wie cool ist das denn?

Das Festival bot Sportarten wie Wakeboarden, Skateboarden, Slackline, Skimboarden, uvm. und chillige Musik. Als wir ankamen, schauten wir uns ganz entspannt die Qualifikationsrunden an. Wir hatten ja eine Wildcard fürs Halbfinale in der Tasche! Das fand Samstag statt.

Für unsere Beherbergung sorgte übrigens Jonathan Strömberg persönlich. Er ist einer der Organisatoren des Events und Skimboard-Importeur. Das Halbfinale war als 20-minütige Jamsession gestaltet, bei der 20 Top-Rider alles gaben. Holländer, Deutsche, Schweden, Polen und sogar ein Australier waren vertreten. Die Top 5 kamen ins Finale. Wir jubelten: Dani und ich hatten es geschafft. Das Finale dauerte nur 10 Minuten. Die aber vollgepackt mit Adrenalin.

Adrien Rama hatte wieder einmal alle übertrumpft, aber ich machte den 2. und Dani den 3. Platz. Wir hatten also echt Grund zum Feiern. Das Hallifornia bot dafür die perfekte Atmosphäre!

Die Siegerehrung fand dann auch standesgemäß in der Burg statt 😉 Eine riesige Zeremonie vor vielen Menschen und Fotokameras. Da muss ich auch 2015 unbedingt wieder am Start sein.

Aber wer träumt vom nächsten Jahr, wenn wir doch gerade mitten in der Wettkampfsaison sind? Jetzt steht Polen vor der Tür. Dieser letzte Event entscheidet über den Sieger des European Skimboarding Cup. Momentan stehe ich auf Platz 3. mit 60 Punkten. Nur 4 Punkte fehlen mir zum 2. Platz! Drückt mir die Daumen.

Friedrich Flüh

Extraordinary Watersports

extraordinary watersports
Triathlon Swimming

Der Dreikampf aus Schwimmen, Radfahren und Laufen ist längst ein anerkannter Breiten- und Olympiasport. Vor allem der Mythos „Iron Man“ fasziniert viele Menschen, aufgrund der für Normalsterbliche unbezwingbar scheinenden Distanzen. Doch auch die olympische Distanz mit 1,5 km Schwimmen, 40 km Rad und 10 km Laufen hat es in sich. Die Disziplinen zwei und drei gelten als besonders zermürbend – werden hier doch ähnliche Muskelgruppen beansprucht. Die Anforderungen an die Schwimmstrecke werden dabei oft unterschätzt. Denn das Schwimmen in offenem Wasser und in einer großen Gruppe erfordert ein feines taktisches Gefühl, Durchsetzungsfähigkeit und den unbedingten Willen den Widrigkeiten der Natur zu trotzen.

SUP Yoga
Wie der Name schon andeutet, macht SUP Yoga das Standup-Paddelbrett zur „schwimmenden Yogamatte“. Die klassischen Bewegungs-, Atem- und Meditationslehren des Yoga werden so um anspruchsvolle Stabilitäts- und Gleichgewichtsübungen erweitert. Dank der Ruhe, die von Gewässern ausgeht, lassen sich hier Seele, Geist und Körper besonders gut in Einklang bringen. Trotz des gesteigerten Schwierigkeitsgrades ist SUP Yoga nicht nur Yoga- und/oder SUP-Gurus vorbehalten. Auch Anfänger werden hier Körper, Seele und Natur auf eine neue Weise kennen und lieben lernen.

Skimboarding
Skimboarding – oder auch Skimming – ist eine Sportart, bei der ovale, etwa 80 cm lange Bretter dazu benutzt werden, auf flachem Wasser zu gleiten. Möglich macht dies ein auf Aquaplaning basierendes, physikalisches Prinzip, das Körpern deutlich mehr Auftrieb gibt, wenn sie nur auf einem dünnen Wasserfilm gleiten. Erfahrene Skimboarder begnügen sich allerdings nicht mit purem Gleiten. Sie kombinieren die Rutschpartie mit Sprüngen, Drehungen von Körper und Board und Slides über Stangen und Boxen. Eine weitere Form des Skimming ist der Wave- oder Shoreskim, bei dem der Skimboarder versucht vom Ufer aus in eine heranrollende Welle zu gleiten um diese dann zu überspringen oder auf ihr zu surfen.

Open Water Swimming
Open Water Swimming oder auch Freiwasserschwimmen bezeichnet das Schwimmen in offenen Gewässern wie Ozeanen, Flüssen, Kanäle und Seen. Da meist längere Distanzen geschwommen werden, wird es auch dem Langstreckenschwimmen zugerechnet – ebenso wie die Schwimmdisziplin beim Triathlon. Da in Wettkämpfen und bei Rekordversuchen Neoprenanzüge verboten sind, ist die größte Herausforderung für Freiwasserschwimmer neben unruhigen Gewässern vor allem Unterkühlungen vorzubeugen. Spitzenathleten legen sich deshalb vor Rekordversuchen eine isolierende Fettschicht zu. Im Gegensatz zum Beckenschwimmer, der unbehelligt seine Bahnen ziehen kann, muss der Freiwasserschwimmer bei Wettkämpfen zusätzlich mit Konkurrenten um die Ideallinie kämpfen und dazu Ausweichmanöver sowie Geschwindigkeitskorrekturen vornehmen.

Aqua Fitness
Aquafitness ist nur was für 50+? Von wegen, es ist das ultimative Ganzkörpertraining für alle die Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit trainieren und steigern wollen. Das moderne Aquafitness-Training ist sehr fitnessorientiert und beinhaltet Übungen, bei denen es richtig zur Sache geht. Das Angebot ist sehr vielfältig und reicht von Aqua-Jogging, Aqua-Boxing, Aqua-Step bis hin zu Aqua-Zumba oder auch Aqua-Spinning. In maximal brusthohem Wasser werden hier Arme, Beine, Gesäß und Rumpf trainiert. Vor allem der Wasserauftrieb und der Wasserwiderstand fördern die Gelenkentlastung, Muskelkraft und Ausdauer. Zudem und die Entspannung gefördert.