Mittlerweile fällt Schnee und im fränkischen Seenland sieht man keine Schwimmer mehr an der frischen Luft. Die Ausnahme: Mirjam Schall. Für die Eisschwimmwettkämpfe trainert Mim immer noch im Rothsee. Uns hat sie im Interview erzählt wann und wo sie trainiert und wie dieses Training aussieht.

Was ist Schwimmen für dich Mim?
Das ist einfach. Schwimmen ist mein Energiezentrum und Wasser mein Lebenselexier. Ich lebe für’s Schwimmen und durch das Schwimmen.

Seit wann schwimmst du?
Seit meinem 3. Lebensjahr.

Und seit wann trainierst du Schwimmen?
Oh, mit dem Training habe ich mit 12 Jahren begonnen, nachdem ich meinen ersten Kindertriathlon gemacht hatte. Seitdem trainiere ich auch Schwimmen.

Wie oft in der Woche trainierst du und vor allem wo?
2-3x draußen im Rothsee und 2x in der Halle. Aber nicht jeden Tag, denn auch ich halte mich an die Regel des Ruhetages, allerdings ist der bei mir flexibel, ich kann und will mich da nicht festlegen.

Steigerst du dein Training vor deinen Wettkämpfen?
Ja, klar! Dafür sorgen schon meine Trainer Michael Reiwe und Matthias Fritsch.

Mirjam mit ihrer Tochter im Rothsee

Und was ändert ihr dann?
Die Einheiten, die Dauer, die Intensität. Ich trainiere dann Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit.

Wenn du dich an früher erinnerst, was hat sich an deinem Schwimmen geändert?
Mein Schwimmstil hat sich durch meine Begeisterung fürs Freiwasserschwimmen sehr verändert. Früher habe ich viel mehr mit Beinkraft gearbeitet, inzwischen bin ich zur Armschwimmerin geworden.

Welche Tipps hast du für Anfänger die sich fürs Freiwasser oder sagen wir fürs Extremschwimmen interessieren?
Unbedingt klein beginnen und sich langsam und konstant steigern.

Welche Fehler sollen sie vermeiden?
Sich zu überschätzen!