Mirjam Schall bei der Querung des Bodensees

Mirjam, wann hast du mit deinem Sport begonnen?
Mit drei hat mich mein Großvater zum Leichtathletik mitgenommen, zudem hab ich im Alter von 6 Jahren dann mit dem Ballett begonnen. Mit 10 kam noch Gardetanz dazu und mit 12 hab ich meinen ersten Kindertriathlon absolviert – also eigentlich bis auf meine „Erkrankungspause“ schon immer.

Wie bist du zu deinem Sport gekommen, über welche andere Sportart bist du dazu gekommen?
Vor vielen Jahren wurde mir von den Ärzten gesagt , dass ich gar keinen Sport mehr machen darf und dass ich bald im Rollstuhl sitzen werde. – aber ich wollte einmal im Leben durch das Ziel beim Challenge Roth laufen – nun werde ich dies heuer, hoffentlich, das neunte Mal durchqueren.

Was war die Initialzündung? Hattest du ein Vorbild, einen Grund?
Vor drei Jahren habe ich mein erstes 24-Std-Schwimmen absolviert und war da auch gleich erfolgreich, dadurch wollte ich mehr. Meine Grenzen ausweiten.
Christoph Wandratsch, Bruno Baumgartner, Hamza Bazirioglu.

Wieviel Zeit ist vergangen, ehe du richtig infiziert warst?
Das kann ich nicht genau sagen

Wie oft wolltest du alles hin schmeißen?
Lach – bei jedem harten Training – was bei meinem Trainer eigentlich immer der Fall ist.
Nein nicht wirklich, durch den Sport hab ich es geschafft meine Krankheit zu besiegen, daher stellt sich die Frage nicht.

Was liebst du am meisten an deinem Sport?
Eins sein mit dem Element Wasser – immer wieder die Herausforderung ins meist auch kalte Wasser zu gehen und sich einfach frei zu fühlen.

Was empfiehlst du Neugierigen, die es auch einmal probieren wollen?
Einfach versuchen und auch mal über seine Grenzen gehen. Aber Vorsicht: offenes Gewässer bitte immer zu mehreren anfangs!!!!!