Skim Boarder Friedrich Flüh

Wann hast du mit deinem Sport begonnen?
Das erste mal auf einem Skimboard war ich bereits schon mit ca. 9-10 Jahren. Zwischen 15 und 16 Jahren habe ich dann angefangen richtig Flatland Skimboarden als Sportart für mich zu sehen.

Wie bist du zu deinem Sport gekommen, über welche andere Sportart bist du dazu gekommen?
Im Urlaub auf der Nordseeinsel Sylt habe ich vor Jahren auf der Promenade genüsslich ein Eis gegessen vielleicht war es auch ein Crêpe, als ich diese Leute unten an der Wasserkante entdeckte mit den runden Scheiben. Ich rannte daraufhin zum nächsten Surfshop und sah genau dieses Holzbrett am Eingang für damals noch 100 Deutsche Mark. Damit begann meine Liebe zum Skimboarden.

Was war die Initialzündung? Hattest du ein Vorbild, einen Grund?
Mein Interesse am Surfen und allgemein am ruhigen Lebensstil, den mein Cousin und ich früh entdeckten, hat mich zum Skimboarden gebracht. Vorbilder hatte ich keine, ich wusste ja noch gar nicht richtig was man alles mit dem Board machen konnte bis Youtube mich über den großen Teich brachte und ich neue Eindrücke und Ideen sammeln konnte.

Wieviel Zeit ist vergangen, ehe du richtig infiziert warst?
Da die Skimboard Community immer noch sehr im Wachstum ist, brauchte ich dementsprechend eine Weile bis ich richtig infiziert wurde… es ist echt schon lange her, aber ich denke, dass die Zeit mit meinem Cousin am Strand viel dazu beigetragen hat. In einer Gruppe ist man immer stärker und das gegenseitige pushen, immer zu versuchen besser zu sein als der andere und trotzdem sich für den anderen zu freuen, wenn etwas Cooles gestanden wurde, ist selbst heute noch ein Grund warum ich meine „Infizierung“ nie bereuen würde.

Wie oft wolltest du alles hin schmeißen?
Alles hinschmeißen wollte ich noch nie und habe ich auch nicht in der Zukunft vor. Ich werde skimboarden solang ich laufen kann.

Was liebst du am meisten an deinem Sport?
Das Gefühl anzulaufen, das Board werfen, aufspringen, über das flache Wasser zu gleiten und zwischendurch einen sicheren Trick mit viel Pop, also Höhe, zu landen. Außerdem liebe ich die Skimboardfamilie, all die besten Freunde aus Scharbeutz und aus der ganzen Welt.

Was empfiehlst du Neugierigen, die es auch einmal probieren wollen?
Niemals aufgeben, wenn ein Trick mal nicht klappen sollte. Es ist wie in jedem anderen Sport, man braucht Training, Spaß und Leidenschaft. Besonders sollte man Spaß haben, auch wenn man mal mit dem Kopf im Sand steckt.

Was willst du noch dazu sagen…
Ich freue mich für jeden, der ein Skimboard zum ersten Mal anfasst und es nie wieder loslassen kann. Man muss es ausprobiert haben, um zu wissen wie besonders diese relativ neue Trendsportart ist.