Hallenbadsaison – Trainieren im Winter

Die Tage werden wieder kürzer, die Temperaturen sinken. Und während die Wintersportler den Schnee herbeisehnen und die Ski schon einmal auspacken, packen die Sommer-Outdoor-Sportler Rennrad, MTB oder Laufschuhe allmählich in den Keller. Wer dann auf der Suche nach einer sportlichen Alternative ist, um auch im Winter in Bewegung zu bleiben: Ab ins Wasser! Regelmäßiges Schwimmen oder die diversen Aqua-Fitness-Varianten gehören zu den gesündesten Bewegungsformen überhaupt und machen fit.

Wer fit ist, fühlt sich besser. Die Bewegung im Wasser wirkt sich positiv auf den Hormonhaushalt aus und begünstigt die Produktion von Endorphin und Serotonin. Diese beiden Botenstoffe sind es nämlich, die Menschen in der dunklen Jahreszeit oft fehlen, was dann häufig zum berühmten „Novemberblues“ mit Energiemangel, Müdigkeit, Lustlosigkeit und Stimmungsschwankungen führt. Schwimmen für die Seele wie für einen gesunden Körper also! „Schwimmen ist eine super Möglichkeit, die persönliche Ausdauer zu trainieren ohne dabei die Gelenke zu stark zu belasten, da der Körper im Wasser bekanntermaßen leichter ist. Ein Übergewichtiger, der abnehmen will, sollte also mit Schwimmen oder Aqua Fitness anfangen, um seine Gelenke zu schonen“, bestätigt auch Schwimmlehrerin Selina Schall aus Roth. „Außerdem wird im Wasser die Wirbelsäule entlastet, was gut bei Rücken-/Bandscheibenprobleme ist.“


Schwimmen stärkt zudem das Herzkreislaufsystem, da durch den Druck des Wassers auf den Körper das Herz mehr arbeiten muss als bei anderen Ausdauersportarten. Ein regelmäßiges Training hat zur Folge, dass das Herz effizienter arbeitet. Das Herzminutenvolumen steigt und die Herzfrequenz sinkt. Gleichzeitig kommt es zu einer Stärkung der Atemmuskulatur, was die Ausdauer erhöht. Auch werden so die Blutgefäße elastischer, wodurch das Risiko des Bluthochdrucks verringert wird.
Da beim Schwimmen alle Muskelgruppen beansprucht werden kommt es zu einer erhöhten Energieverbrennung und so zu einem wunderbaren Nebeneffekt: Es formt den Body und reduziert das Fettgewebe. Bei allen Schwimmarten wird am meisten der Rumpf beansprucht. Durch Muskelaufbau in diesem Bereich lassen sich zudem Rückenproblemen, die oft durch Stress und langes Sitzen verursacht werden, verbessern oder gar beheben.

Überzeugt? Dann ab ins Wasser! Tipps und Ratschläge, worauf Ihr dabei achten sollten, gibt es im nächsten Blogbeitrag.