Christine Kabitzke SUP Yoga

Was kann es bei sonnigem Wetter Schöneres geben, als die Leidenschaft für Yoga mit kühlem Wasser zu verbinden? Wobei… im optimalen Fall kommt ihr mit dem Wasser gar nicht in Berührung. Allerdings ist der Sprung ins erfrischende Nass nach den fleißig vollbrachten Übungen natürlich immer erlaubt 🙂 Die Herausforderung beim SUP Yoga ist das Gleichgewicht. Für Ungeübte bieten sich daher vor allem Asanas mit tiefen Körperschwerpunkt an, also liegend oder sitzend. Aufgrund des wackeligen Untergrunds ist eine hohe Stabilisation der Körpermitte gefragt, die Tiefenmuskulatur wird hier richtig gefordert! 

Dass Katzen wasserscheu sind, ist nun landläufig bekannt, was uns aber nicht abhält, Cakravakasana (Katze) als eine der ersten SUP Yoga-Übungen auf dem Brett zu üben um uns zu stabilisieren und uns an die Bewegungen des Boards zu gewöhnen. Beginnen wir im Vierfüßler, Rücken und Kopf bilden eine Gerade. In dieser symmetrisch ausgerichteten Asana finden wir unsere Mitte und erste Sicherheit. Ein Gefühl von „das ist doch gar nicht so schwer, wie es aussieht“ überkommt nun die meisten der Teilnehmer.

Christine Kabitzke SUP Yoga

Wir tasten uns langsam an die Asana heran, indem wir erst mal ein Bein aufstellen. Auch wichtig, noch einmal prüfen ob die Handgelenke unter den Schulterblättern aufgestellt sind.

Christine Kabitzke SUP Yoga

Mit unserer Einatmung strecken wir ein Bein nach hinten aus, das Becken sollte parallel zum Board ausgerichtet sein und der Blick zur Nase des Boards. Wichtig ab diesem Punkt, wie auch in der ganzen folgenden Asanapraxis: Atmen, atmen, atmen um in der Konzentration zu sich zu bleiben.

Christine Kabitzke SUP Yoga

Für die Mutigen und Fortgeschrittenen gibt es nun noch die Möglichkeit etwas tiefer in die Haltung zu gehen. Wir üben nun noch den diagonalen Katzenbuckel indem wir Knie und Hand zur Brust führen. Einatmend kommen wir erst einmal wieder in die normale diagonale Katze.

Christine Kabitzke SUP Yoga

Ausatmen, rechtes Knie zur Stirn und linke Faust zum Bauch geben. 5-8 Mal wiederholen. Dann Wechsel zum anderen Bein. Diese Variation stärkt besonders die Bauchmuskeln, aber auch den Rücken und bereitet uns optimal für die nun folgenden Sonnengrüße vor. Fazit: die erste Angst ist überwunden und wir fühlen uns schon fast sicher auf unserer schwimmenden Yogamatte. Bis zum nächsten Mal, eure Christine Kabitzke!

Christine Kabitzke SUP Yoga

 

Alle Fotos © Claudia Krause