2015 Sommer Starnberger See

Nächsten Monat startet die SUP Yoga Saison. Wir haben Trainerin Christine Kabitzke alles gefragt, was man wissen muss wenn man in den Sport einsteigen will.

Warum eigentlich Yoga auf dem Brett?

SUP Yoga ist ein schöner Bonus für überzeugte SUPer, denn durch die Yogapraxis auf dem Wasser werden genau die Muskelpartien aktiviert und gestärkt, die man für SUP unbedingt braucht. Durch die ständige Anspannung der Tiefenmuskulatur, vor allem im unteren Bauchbereich, werden natürlich auch normale Yogis einen Vorteil für Ihre sonstige Praxis spüren. Die Faszien werden sehr angeregt und man bekommt nochmals einen anderen Blick auf sich und seine Yogapraxis. Anfänger, die noch nie auf dem SUP gestanden sind oder Yoga gemacht haben, werden hier auf jeden Fall ihren Spaß haben, da die Stunden so konzipiert sind, das ein/e jede/r teilnehmen kann ohne überfordert zu sein. Die Yogaübungen wirken auf dem Board intensiver. Dabei spielen Konzentration, Koordination und Atmung eine zentrale Rolle. Bewegungsrhythmus, Kraft und Entspannung fließen vor allem in den Sonnengrüßen harmonisch ineinander.

 Was ist das Besondere an SUP Yoga?

Anders als im Yoga Studio oder zuhause ist es natürlich schwieriger sich zu „erden“.  Durch die anfänglichen Übungen im Sitzen und im Vierfüßler (Bidalasana) üben wir zuerst unseren Stabilitäts- und Gleichgewichtssinn zu aktivieren. Bei Bedarf wenn noch nie Yoga geübt worden ist, werde ich auf dem Trockenen einen Sonnengruß mit allen Teilnehmern durchführen, damit man ungefähr weiß, was einen auf dem Wasser erwartet. Außerdem ist SUP Yoga ein optimales Training für die Balance und die Atmung. Spezielle yogische Atemübungen (Pranayama) werden in der Natur noch intensiver wahrgenommen. Denn dass wir draußen und auf dem Wasser tiefer und frischer durchatmen können, versteht sich ja von selbst. Nicht zu vergessen, SUP Yoga ist auch ein nasses Erlebnis! Das Brett wird nass, wir werden nass, dadurch wird es nochmals zur Herausforderung die Übungen ruhig und konzentriert auszuführen um nicht gleich wortwörtlich im Wasser zu landen.

Ist SUP Yoga auch für Yoga-Anfänger geeignet?

Um Yoga auf dem SUP Board auszuüben, muss man weder besonders sportlich, noch gelenkig sein. Es geht nicht darum akrobatische Höchstleistungen zu vollbringen. Vielmehr soll sich jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten bewegen, seine Grenzen erspüren und sich wohlfühlen. Das Zusammenspiel von Kraft, Balance und fließender Leichtigkeit ist ein einzigartiges Erlebnis.

Vor allem für Anfänger sind alle Yogaübungen gut geeignet, bei denen wir einen stabilen Stand (oder Sitz) haben, also zum Beispiel der Herabschauende Hund (Adho Mukha Svanasana), die Stellung des Kindes (Balasana), das Kamel (Ustrasana) oder die Kobra (Bhujangasana). Schwieriger wird es dann wenn wir und diagonal im Vierfüßler auf eine Seite bewegen, hier gibt es dann die ersten Wackler.

Was brauchst man für seine erste SUP Yoga Stunde?

Bring einen bequemen Bikini oder Badeanzug mit der sitzt. Und am besten noch eine Shorts.
Natürlich kann es vorkommen, dass du kurz dein Gleichgewicht verlierst und ins Wasser fällst. Wenn du dich im Bikini nicht wohl fühlst kannst du über deiner Shorts ein dünnes Shirt anziehen. An kühleren Tagen nimm dir etwas zum Überziehen mit das schnell trocknet. Außerdem braucht man Wechselklamotten und ein Handtuch für die Rückkehr. Dass Du schwimmen kannst, setzen wir voraus. Achtung, gut eincremen und eventuell einen Sonnenschutz für den Kopf mitnehmen. Die Boards stellen wir zur Verfügung. Solltest du ein eigenes besitzen, nimm es gerne mit.

 

Mehr zu SUP Yoga findet ihr hier.