Burghausen ich komme!

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Klar gehe ich gerne schwimmen, aber dafür muss das Wasser durchaus angenehme Temperaturen haben, am liebsten sogar über 30 Grad Celsius. Und selbst da gehöre ich eher zu den Menschen die Wasser als Element ansehen aber nicht unbedingt als IHR Element. Ich akzeptiere es und fühle mich wohl aber ich kann mir einen Respekt davor nicht abgewöhnen. Niemals werde ich mich wie ein Fisch im Wasser fühlen. Meine Träume bewegen sich eher in den Lüften. Daher ist für mich das Eisschwimmen in Burghausen eine Veranstaltung, die mir höchsten Respekt abverlangt und ich bin voll ehrlicher Bewunderung für die Athleten.

Da ist zum Beispiel Mark von Aqua Sphere, der sich aus einer Wette heraus verpflichtet hat dieses Jahr am Wettkampf teilzunehmen. Er trainiert seit November jedes Wochenende. Ihm kamen dabei natürlich die warmen Novembertemperaturen in Bayern zu gute. Als wir heute miteinander sprachen sagte er mir, dass die aktuelle Situation eine zartgeschlossene Eisdecke und sportliche 3°C Wassertemperatur sind. Ich bin sprachlos –  nicht mal mit viel Geld könnte man mich dafür gewinnen – da hinein zu tauchen, geschweige denn auch noch zu schwimmen. Ich bin fasziniert von dem Mut und der Courage der Frauen und Männer die von Freitag dem 8.1. bis Sonntag den 10.1. sich dort dem Contest stellen.

Chapeau, ich werde vor Ort sein und mich mit Daumendrücken und Anfeuerungsrufen warm halten.

(Ein Gast)

Aqua Camp in Burghausen: 27.11.15 – 29.11.15

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Ein Beitrag von Mark Koitka.

Die 2. Aqua Sphere Ice Swimming German Open vom 8.01.16 – 10.01.16 werfen Ihre Schatten voraus. Aus diesem Grund hatte ich mich für ein Aqua Camp angemeldet, welcher am vergangenen Wochenende in Burghausen stattfand.

Nach einem kurzen Bummel durch die Altstadt, einer Tasse Kaffee und einem Stückchen Kuchen mit Christof (Wandratsch), trafen wir uns um 17.30 Uhr am Wöhrsee an der Wettkampfstrecke für die German Open. Insgesamt nahmen 6 Personen an diesem Camp teil, die sich auch schon alle für den eigentlichen Event angemeldet haben. Und so schlüpften wir in unsere Badebekleidung und nahmen zum ersten Mal Kontakt mit dem „Wettkampfwasser“ auf. Bei gemütlichen 5,8 Grad Celsius Wassertemperatur und 1,5 Grad Celsius Außentemperatur schwammen wir die ersten Bahnen. Zum Aufwärmen nach dem Schwimmen standen uns ein Badezuber mit warmem Wasser sowie die Infrarotkabine zur Verfügung. Anschließend fuhren wir noch in die „Badewelt Burghausen“ und durften unter der Anleitung von Christof Wandratsch und seinem Trainer Stefan Hetzer einige neue Trainingsmethoden kennenlernen und anwenden. Zur Technikverbesserung wurden wir beim Kraulen noch gefilmt und beim Feierabendgetränk wurde dies dann noch besprochen. So ging der erste Tag zu Ende und man konnte die ersten Eindrücke noch im warmen Bett auf sich einwirken lassen.

Der Samstag stand dann unter dem Thema, richtig Eisschwimmen zu gehen und einen Testwettkampf durchzuführen. Aber was genau da auf uns zukam – damit hatten wir Teilnehmer nicht gerechnet! Nachdem wir uns um 10.00 Uhr in Burghausen getroffen hatten, fuhren wir mit 2 Autos in die Nähe von Ruhpolding, genauer gesagt nach Bergen. Der dort liegende Schnee hat uns schon gezeigt, dass wir an diesem Samstag definitiv Eisschwimmen werden. Wir fuhren eine Straße einen Berg hinauf und mitten im Nirgendwo sagte Christof auf einmal Stopp: „Wir sind da.“ Rechts ging es den Berg weiter rauf und links floss ein ca. 2m breiter Bach. Allerdings ergoss sich dieser Bach über eine ca. 4m hohe Kante, sodass ein Wasserfall entstand. „Na Prima! Wir sind da! Juhu!“ Warum zieht man sich mitten auf einem Berg die Badehose an und klettert runter zu einem Wasserfall? Mitten im Winter? Es liegt Schnee! Aber wer zu den Eisschwimmern zählen möchte, der muss auch mal im Eiswasser gewesen sein.

Nach dem Fotoshooting fuhren wir den Berg dann noch weiter hoch und hielten an einer Stelle an, wo der Eisbach aufgestaut worden ist. Also wieder raus aus den Sachen und rein ins Wasser. 4,1 Grad warmes Wasser empfing uns und wir schwammen gute 8 Minuten durch den kleinen Teich. Bibbernd und schlotternd zogen wir uns anschließend an und fuhren wieder runter nach Bergen. Die erste Gaststätte wurde angesteuert und dort genossen wir heißen Tee (ich mit Rum), Kaffee oder Glühwein und ließen uns das Essen schmecken.

Danach ging es wieder zurück nach Burghausen, wo uns am Wöhrsee schon der Stefan mit 2 Studentinnen der TU München empfing. Diese schreiben derzeit Ihre Masterarbeit über das Thema Eisschwimmen, und wie sich das Schwimmen im kalten Wasser auf den Körper auswirkt. Es wurden einige Werte genommen und Daten von den Schwimmern abgefragt, bevor wir wieder ins Wasser durften. Der Testwettkampf fand dann unter regulären Wettkampfbedingungen statt, sodass wir uns schon einen ersten Eindruck über die Abläufe im Januar verschaffen konnten.

Nachdem jeder seine Strecke geschwommen war (von 200m über 500m und 1000m) wurden wieder Werte durch die Studentinnen genommen, bevor es in den heißen Badezuber oder die Infrarotkabine zum Aufwärmen ging. Wer dann noch Lust hatte, durfte noch eine der Kurzstrecken (25m oder 50m) schwimmen, bevor der sportliche Teil des Tages abgeschlossen war.

Auf Einladung der „Badewelt Burghausen“ und des Eisschwimmvereins „Serwus Burghausen“ gab es anschließend ein leckeres Essen in gemütlicher Runde. Es wurden auch einige Präsente der Sponsoren an die Teilnehmer verteilt, über welche sich die Teilnehmer sehr gefreut haben. Der Lichterlweg am Wöhrsee und der naheliegende Christkindlmarkt in der Altstadt waren anschließend noch weitere Ziele, die dem Tag einen würdigen Abschluss verliehen.

Der letzte Tag vom Camp begann morgens um sieben Uhr. Nachdem wir uns wieder am Wöhrsee getroffen hatten, fuhren wir zur „blauen Lagune“ in Raithaslach, einem Quellwasserteich, der neben der Salzach liegt. Zuerst ging es in die 5,5 Grad kalte Salzach, die in dem Gebiet den Grenzfluss zwischen Österreich und Deutschland bildet und anschließend in die „blaue Lagune“ mit Ihren mollig warmen 9,5 Grad Celsius. Dass man sich mal auf 9,5 Grad freut, hätte ich auch nie gedacht!

Aber es war ein richtiges Erlebnis, in dem glasklaren und türkisfarbenen Wasser zu schwimmen. Anschließend zurück nach Burghausen, wo wir beim gemeinsamen Abschlussfrühstück zusammen saßen und Erlebnisse auswerteten. Nachdem dann der letzte Kaffee getrunken, die letzte Weißwurst und die letzte Semmel verspeist waren, haben wir uns verabschiedet und jeder hat sich auf den Weg in seine Heimat gemacht.

Ich möchte mich aber gerne nochmal bei Christof Wandratsch und Stefan Hetzer bedanken, die uns das gesamte Camp über mit Rat und Tat zur Seite standen und uns auch gezeigt haben, dass Eisschwimmen nicht nur aufgrund der Verrücktheit der Schwimmen immer populärer wird, sondern auch aufgrund der riesigen Leistungen, die die Profis zu leisten imstande sind.

Danke auch an Conny, Birgit, Jürgen, Werner und Stefan für das tolle Miteinander. Für mich als reiner Freizeitschwimmer war es toll, dass Ihr mir meine Auszeiten im Training am Freitag nicht übel genommen habt. Wir sehen uns dann im Januar in Burghausen wieder.

P.S.: Und was ich mit Stefan Hetzer, einem der erfolgreichsten Schwimmtrainer der Welt gemeinsam habe, bleibt unser Geheimnis. Oder, Stefan?

Freiwassererfahrung der besonderen Art: Vier-Seen-Schwimmen in Österreich mit Christof Wandratsch im August

Während Otto-Normal-Urlauber sich an den schönen, österreichischen Seen die meiste Zeit auf der Liegewiese entspannt, ein bisschen im Nass plantscht oder mit ein paar Paddelschlägen im Ruderboot den See überquert, können sportlich ambitionierte Schwimmer jetzt ganz andere Ziele anpeilen: Christof Wandratsch, mehrfacher Langstreckenweltmeister, bietet Langstreckenschwimmern und solchen, die es werden wollen, Mitte August ein viertägiges Trainingscamp, in denen die vier Seen Fuschelsee, Wolfgangsee, Mondsee und Attersee gemeinsam durchschwommen werden sollen. Zentraler Ausgangspunkt des Camps ist das Sport-Hotel Mohrenwirt, von dem aus jeder der vier Seen gut erreichbar ist.

Weitere Infos zu Christoph Wandratsch: www.wandratsch.de
Ausrüstungstipps gibt es unter: http://www.aquasphereswim.com/swimwear/de/

Freiwassererfahrung der besonderen Art: Bodenseequerung mit Christof Wandratsch im August

Open Water Swimming - Christof Wandratsch - Bodenseequerung 5

Auf dem Weg zum Ziel: Christof Wandratsch

Der Mensch braucht Ziele… Einmal durch den Bodensee schwimmen, davon träumen viele Open Water-Enthusiasten. Wer es wagen will, hat jetzt die optimale Gelegenheit dazu: Christof Wandratsch, mehrfacher Langstreckenweltmeister, bietet acht Langstrecken-schwimmern ein Special, ab 13. August mit ihm gemeinsam die Route (ca. 67 km) in mehreren Tagesetappen abzuschwimmen (pro Tag ca. 10 km). Die Teilnehmer können je nach Gusto und Leistungsvermögen mit Flossen und Neopren schwimmen.

Weitere Infos zu Christoph Wandratsch: www.wandratsch.de
Ausrüstungstipps gibt es unter: http://www.aquasphereswim.com/swimwear/de/

Freiwassererfahrung der besonderen Art: Schwimmen mit Christof Wandratsch am Megathlon

Open Water Swimming - Christof Wandratsch - Bodenseequerung 5

Beim Open Water Swimming gehen die Athleten an ihre Grenzen

 

Am letzten Juli-Wochenende (25.-27.7.) lockt der Bodensee Megathlon wieder rund 2000 Aktive nach Radolfzell. Es geht darum die fünf Sportarten Schwimmen, Radfahren, Inlineskaten, Mountainbiken und Laufen als Einzelstarter, im Duo oder im 5er-Team zu bewältigen.

Ein besonderes Highlight gibt es dieses Mal parallel für alle Schwimmenthusiasten: Am Freitagabend können sie von 21 bis 22 Uhr mit dem mehrfachen Langstreckenweltmeister Christof Wandratsch ins Wasser gehen und sich Tipps und Tricks holen, auf was es beim Freiwasser-Schwimmen ankommt, wie man sich am besten in der Dunkelheit orientiert u.v.m.. Und auch am Samstag steht „Wandi“ den Open-Water-Einsteigern von 11 bis 12 Uhr zur Verfügung. Treffpunkt ist jeweils der Schwimmstart des Megathlons.

Weitere Infos zu Christoph Wandratsch: www.wandratsch.de
Ausrüstungstipps gibt es unter: http://www.aquasphereswim.com/swimwear/de/
Infos zum Megathlon: www.bodensee-megathlon.de

Mim‘s Bodensee-Querung: Die Details

Mirjam Schall – genannt Mim – will als erste Frau die Dreiländerquerung des Bodensees in Angriff nehmen (wir berichteten). Als Zeitfenster hat die 40jährige Extremschwimmerin aus Schwabach den 27. Juli bis zum 02. August 2014 geplant.

Mim verrät uns, wie das im Detail aussehen soll: „Ich peile die Nacht vom 26. auf 27.Juli an. Ich will gegen drei Uhr morgens in Lindau ins Wasser gehen und plane großzügig mit einer Schwimmzeit von 16 Stunden. So müsste ich in etwa um 18 Uhr in Bregenz ankommen. Falls das Wetter nicht mitspielt, muss ich das Ganze halt ein wenig nach hinten schieben. Es wird schon irgendwie klappen bis 2. August!“ Das wünschen wir der sympathischen Sportlerin, die an Land gerne Rad fährt und läuft, sich aber nirgends so frei fühlt wie im Element Wasser.

Links zum Event:
www.bodenseequerung.de
www.facebook.com/Bodenseequerung

Lebe deinen Traum! Mim wagt als erste Frau die Querung des Bodensees

Open Water Swimming - Mirjam Schall - Bodenseequerung

„Träume nicht Dein Leben sondern lebe Deinen Traum!“ – diese Worte von Walt Disney hat sich Mim – richtig Mirjam Schall – zum Lebensmotto gemacht! Die Extremschwimmerin aus Schwabach in Franken zeigt ziemlich beeindruckend, was sie damit meint. Ihr Traum für dieses Jahr ist es, als erste Frau die Dreiländerquerung des Bodensees in Angriff zu nehmen. Als Zeitfenster hast sie den 27. Juli bis zum 02. August 2014 geplant.

Mim meisterte schon viele persönliche und auch gesundheitliche Krisen – sie hat das seltene „Ehlers-Danlos-Syndrom“ – und hat dabei gemerkt, dass Hinfallen durch Liegenbleiben nicht besser wird. Negative Gedanken, die sie nur runterziehen, sind für Mim seither keine Option. Ihr Weg zu ihrer positiven Lebenseinstellung führt vor allem über den Sport. Das Schwimmen macht sie stark und hält die Krankheit in Schach. Die Frau ist Motivation pur und ein absolutes Vorbild für alle, nie aufzugeben. Mim sagt: „Wer kämpft, kann verlieren – doch wer nicht kämpft, hat bereits verloren“.

Und weil der Mensch Ziele braucht, hat sie sich für dieses Jahr den Bodensee vorgenommen. Die Bodenseequerungen gehören zu den bedeutendsten Langstrecken-Schwimmevents in Deutschland und werden von Aqua Sphere unterstützt. Mirjam Schall ist die erste von zwei Frauen, die sich dieses Jahr dafür angemeldet haben. Bei der Dreiländerquerung schwimmt man von Lindau (D) nach Rorschach (CH) und von dort aus geht es ohne Unterbrechung weiter nach Bregenz (A).

Die gesamte Strecke ist ca. 38 km lang. Wichtigste Voraussetzung dafür ist absolute körperliche Fitness. Auf was sich die Schwimmerinnen dabei aber wirklich einlassen, ist noch vollkommen unklar. So führt diese Querung mitunter unmittelbar am Rheinzufluss vorbei. Wie dieser beim Schwimmen wirkt, oder ob das überhaupt nicht ins Gewicht fällt, werden wir spätestens Anfang August wissen. Wir wünschen dir viel Glück, Mim!

Links zum Event: http://www.bodenseequerung.de/, https://www.facebook.com/Bodenseequerung

Freiwassererfahrung der besonderen Art Dreitägige Extremschwimmer-Trainingscamps mit Christof Wandratsch

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Mit allen Wassern gewaschen – im wahrsten Sinne des Wortes: Christof Wandratsch

Wenn einer mit allen Wasser gewaschen ist, dann Christoph „Wandi“ Wandratsch. Der mehrfache Langstreckenweltmeister der als erster ohne Hilfsmittel längs durch den Bodensee schwamm, weiß wohl am besten, was einem als Schwimmer im Freiwasser so alles abverlangt wird. Habt Ihr Ambitionen, ebenfalls längere Distanzen zu schwimmen und wollt wissen, wie man sich am besten darauf vorbereitet? Dann könnt ihr das von Wandi in seinen Trainingscamps lernen.

Die Termine:
Vom 4. bis 7. Juli im Wöhrsee in Burghausen und
vom 18. bis 20.Juli im Fränkischen Seenland

Die Camps sind für alle Leistungsklassen geeigneten und starten jeweils am Freitagabend mit einem gemeinsamen Kohlehydrathaushaltaufbessern und Kennenlernen. Dann könnt ihr euch beim Nachtschwimmen in einem der umliegenden Seen in die Fluten stürzen. Weiter geht es am Samstag mit einem ausgiebigen Freiwassertraining mit Betreuung und Begleitung, inklusive Training von Nahrungsaufnahme während des Schwimmens, Videoanalyse und Begleitbootschwimmen. Am Sonntag folgt eine Schwimmeinheit im Fluss mit Gewöhnung an Strömungsverhältnisse.

Das Trainingsprogramm der zertifizierten Aqua-Camps könnt ihr dazu nutzen, die Kaltwasserbescheinigungen für die Bodenseequerung oder auch den Ärmelkanal zu erhalten (ohne Mehrkosten).

Für die Übernachtung müsst ihr selbst sorgen. Gute und günstige Möglichkeiten sind vor Ort gegeben. Das gesamte Wochenende inkl. Kaltwasserbescheinigung (wenn benötigt) kostet pauschal 300 EURO. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf Zehn begrenzt. Mehr Infos und die Anmeldedetails findet ihr auf der Facebookseite von Christof „Wandi“ Wandratsch.

Weitere Infos zu Christoph Wandratsch: www.wandratsch.de
Ausrüstungstipps gibt es unter: http://www.aquasphereswim.com/swimwear/de/

Wir gratulieren zum Sieg! Mareen Hufe siegt beim Triathlon in Kleve auf der olympischen Distanz

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Voller Einsatz auf der Schwimmstrecke – es läuft wie geschmiert für Mareeen

Zum 4. Mal wurde die kleine Stadt Kleve in Nordrein-Westphalen, nahe der niederländischen Grenze, Austragungsort des Sparkassen Triathlons. Wer Kleve kennt, wird sich berechtigter Weise fragen, wo man dort schwimmen kann. Denn ein passendes Gewässer steht nicht zur Verfügung. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Der Veranstalter stellte extra für den Wettkampf ein 25m langes und 1,30m tiefes transportables Becken auf ein Kiesbett, beheizt versteht sich! Weltmeisterin Mareen Hufe war mit einer Zeit von 2:04:16 Std die Schnellste auf der Olympischen Distanz. In einem Becken zu schwimmen war für die Leistungssportlerin ein ungewöhnliches Erlebnis. Denn fehlende Linien auf dem Boden erschweren die Orientierung und das Wenden. „Mein Schwimmstil war dann doch eher wie im Freiwasser. Sonst hätte ich noch unfreiwillig die Bahn gewechselt“, meint Kleve. Das Team am Beckenrand hatte allerhand damit zu tun, die geschwommenen Bahnen der Teilnehmer zu zählen und anzuzeigen. Die Weltmeisterin war schon nach geschätzten sechs Bahnen nicht mehr sicher, wie viele sie noch zu schwimmen hat. Trotzdem konnte sie mit einer soliden Zeit und unverletzt aus dem Becken klettern. Nach guter Leistung auf dem Rad wechselte sie mit einem komfortablen Vorsprung in die Laufschuhe.“ Der abschließende 10-Kilometer-Lauf war wieder ein 2,5 km-Rundkurs und daher auch sehr kurzweilig. „Angefeuert von den Zuschauern und auch den anderen Teilnehmern lief ich noch unter 40 Minuten und als Erste ins Ziel.“