Open Water Swimming – Freiheit spüren im offenen Gewässer

Open Water Swimming ist ein beliebter Trend, denn immer mehr Schwimmsportler zieht es in die freie Natur. Es müssen ja nicht gleich die ganz langen Distanzen wie bei einer Bodenseequerung oder im Winter die eiskalte Variante des Eisschwimmens sein, aber einfach mal in einen renaturierten Fluss oder See steigen und dort den sportiven Spaß an der Bewegung im Wasser wiederentdecken ist für viele Schwimmsportbegeisterte extrem reizvoll.

Der Eintönigkeit entfliehen
Sich im nicht gechlorten Wasser und in der natürlichen Umgebung dem nassen Element stellen, Freiheit spüren und an der frischen Luft seine Ausdauer trainieren, reizt immer mehr ambitionierte Schwimmsportler. Zudem sind in immer weniger Schwimmbädern ausreichend Trainingsmöglichkeiten vorhanden und viele haben einfach keine Lust mehr dort stundenlang Kacheln zu zählen. Ein Problem, das Mirjam Schall, Schwimmtrainerin und Extremschwimmerin nur zu gut kennt: „Wenn ich in der Halle oder im Freibad schwimme, denke ich nach jeder Bahn, jetzt kann ich eigentlich aufhören, denn ich bin ja angekommen. Das ist pure Langeweile und viel anstrengender, mich hier zu motivieren als im freien Gewässer“, sagt Mirjam, genannt „Mim“.

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Schwimmsport Special – Schwimmen im 19. Jahrhundert

Foto: Imgur_©Georg_Pahl

Wandel der Zeiten: Die Geschichte des Schwimmsports erlebte, wie ihr in unseren Special-Beiträgen nachlesen könnt, viele stürmische Zeiten. Die Schwimm- und Badekultur war bis zum Ende des 18. Jahrhunderts geprägt von Wasserleidenschaft im Wechsel mit wahrer Wasserphobie. Im 19. Jahrhundert wurde Körperkultur wieder großgeschrieben und auch öffentliche Badeanstalten erneut salonfähig. Weiterlesen