Ich packe meinen Koffer und nehme mit: ein Skimboard!

Skimboarding - Friedrich Flüh - in Aktion 3

Friedrich Flüh in Aktion!

Eine Reise in die amerikanische Skimboard-Szene

Nach dem Abitur war Friedrich Flüh von der BeachBreakers Skim Crew fest entschlossen, die freie Zeit ganz im Zeichen des Skimboards zu nutzen: „Ich beschloss 2012 meinen Sponsor DB Skimboards in Seattle/WA zu besuchen, um meinen Skimboardhorizont zu erweitern.“

Für 3 Monate ging es über den großen Teich. Auf der Reiseroute waren Washington, Texas und Kalifornien festgesteckt. Die El-Dorados der amerikanischen Szene! Friedrich erinnert sich an den spannenden Start: „Ich hatte keine Ahnung wo ich schlafen sollten, mein Sponsor hatte wohl einen Platz für mich organisiert, wo ich unterkommen konnte. Mehr wusste ich nicht.“
Dann ging es ans Kofferpacken. Was packt man für so eine lange Zeit und für eine so vielseitige Sportart ein? Auf jeden Fall genügend Kleidung von warm bis kalt. „Ich war voll ausgerüstet“, erinnert sich der Skimboarder. „Außerdem hatte ich noch meine Kamera dabei, um einzigartige Momente festhalten zu können“.

In Hamburg stieg er gespannt in den Flieger. Schließlich Landung in Seattle nach einem langen Flug: Der erste Besuch in den Staaten. Zusammen mit Blake Zimmermann [Video vom Treffen], einem seiner ersten Szene-Kontakte eroberte er die bekanntesten Spots der Skimboarder. Chambers Creek, Dash Point und kleine Ausflüge nach Kanada waren Must-Sees bzw. Must-Boards. Außerdem standen auf der To-Do-Liste der Besuch beim Sponsor DB Skimboards und einer Skimboardfabrik. Viel zu schnell hieß es: Bye-bye, Seattle, welcome in Houston/Texas. Dort waren seine Hosts die Skimboarder Mitchell Elder und Ryan Efaw, die sich seit 2008 dem Skimming verschrieben haben. Wieder ein paar unvergessliche Spots: Cypress Creek und Galveston. „So ein Skimboard Urlaub bringt viele neue und wichtige Kontakte. Und viel Erfahrung besonders im Kofferpacken.“, schmunzelt ….

Ich packe meinen Koffer à la Skimboard
– Reisepass
– !Skimboard!
– Kamera
– Boardshort
– Kreditkarte
– Sonnencreme
– … nicht zu viele Klamotten, denn die Schlepperei geht einem am Ende doch auf die Nerven.

Hauptsache die Badehose stimmt! AquaSphere Shorts sparen einem mit ihrem UV-Schutz sogar die Sonnencreme.

Triathlon – Distanzen

Es muss nicht immer die olympische Distanz sein. Für Mareen Hufe in Frankfurt schon!

Es muss nicht immer die olympische Distanz sein. Für Mareen Hufe in Frankfurt schon!

Schwimmen, Radfahren, Laufen – drei elementare Grundsportarten vereint: Triathlon begeistert weltweit immer mehr Menschen. Wir erklären, auf welche Distanzen Ihr Euch wo einstellen müsst.

Volkstriathlon: Hier kann jeder teilnehmen, der einmal in den Triathlonsport hineinschnuppern will. Er wird deshalb auch als Sprint- oder Schnuppertriathlon bezeichnet. Ein gängiges Volkstriathlon-Format geht über die Distanz von 500 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen. Es gibt auch spezielle Kinder- und Jugendtriathlons, um die Kinder auf altersgerechten Distanzen und mit viel Spaß an diese Sportart heranzuführen. Die Jüngsten (ab 7 Jahre) legen hier beispielsweise Strecken von 25 m Schwimmen, 400 m Radfahren und 300 m Laufen zurück

Olympische Distanz: Seit den Olympischen Spielen in Sydney im Jahr 2000 ist Triathlon eine olympische Disziplin. Die Wettkampflänge bei Olympia, ansonsten auch Kurzdistanz genannt: 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen. Übrigens: Jan Frodeno gewann 2008 in Peking die erste Goldmedaille für Deutschland im Triathlon.

Die Mitteldistanz ist die Hälfte der klassischen Langdistanz und geht über 2 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen.

Die Langdistanz, der klassische „Ironman“, geht über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen. Ziel jedes ambitionierten Triathleten ist es, einmal beim legendären Ironman in Hawaii dabei zu sein, der jedes Jahr im Oktober stattfindet. Bekanntester Ironman in Deutschland ist der Triathlon im mittelfränkischen Roth, der Teil der Challenge-Weltserie ist.

Ultratriathlon: Genug ist nie genug. Für absolute Ausdauerfreaks gibt es auch noch extremere Distanzen, die sogenannten Ultratriahtlons. Sie reichen vom Double Ultratriahtlon über 7,6 km Schwimmen, 360 km Radfahren und 84,4 km Laufen bis hin zum Double Deca Ultratriathlon (76 km Schwimmen, 3600 km Radfahren und 844 km Laufen). Crazy!

SUP Yoga – Flautenpower!

SUP Yoga - Barbara Bauer

SUP Yoga – Barbara Bauer

Wie der Name schon andeutet, macht SUP Yoga das Standup-Paddelbrett zur schwimmenden Yogamatte. Die klassischen Bewegungs-, Atem- und Meditationslehren des Yoga werden so um anspruchsvolle Stabilitäts- und Gleichgewichtsübungen erweitert. Dank der Ruhe, die in der regel auf (Binnen-)Gewässern herrscht, lassen sich hier Seele, Geist und Körper besonders gut in Einklang bringen. Und für den Wellensound brauchen wir kein Mixtape. SUP Yoga ist nicht nur Yoga- und/oder SUP-Gurus vorbehalten. Auch Anfänger kommen hier schnell ein Einklang mit sich selbst und der Natur. Namaste!

Foto von Danijel Mesic

Open Water Swimming – Auf zu neuen Ufern!

Freiwasser-Schwimmer Christof Wandratsch

Freiwasser-Schwimmer Christof Wandratsch

Open Water Swimming oder auch Freiwasserschwimmen bezeichnet das Schwimmen in offenen Gewässern wie Ozeanen, Flüssen, Kanälen und Seen. Da meist ungewöhnlich lange Distanzen geschwommen werden, wird auch Langstreckenschwimmen der Familie zugerechnet – ebenso die Schwimmdisziplin beim Triathlon. Die größte Herausforderung für Freiwasserschwimmer ist neben unruhigen bis gefährlichen Gewässern vor allem Unterkühlungen vorzubeugen. Spitzenathleten wie der mehrfache Weltrekordhalter Christof Wandratsch müssen sich deshalb vor Rekordversuchen eine isolierende Fettschicht zulegen. Im Gegensatz zum Beckenschwimmer, der unbedrängt seine Bahnen ziehen kann, muss der Freiwasserschwimmer bei Wettkämpfen zusätzlich mit Konkurrenten um die Ideallinie kämpfen und dazu Ausweichmanöver sowie Geschwindigkeitskorrekturen vornehmen.

Triathlon – pain, pain, pain … gain!

Profi-Triathlet Faris al Sultan kurz vor dem Start eines Wettkampfes

Profi-Triathlet Faris al Sultan kurz vor dem Start eines Wettkampfes

Die Sportart Triathlon muss wohl kaum noch erklärt werden. Der Dreikampf aus Schwimmen, Radfahren und Laufen ist schon längst eine anerkannte Breiten- und Olympiasportart. Vor allem der Mythos „Iron Man“ fasziniert viele Menschen ob der für Normalsterbliche unbezwingbar scheinenden Distanzen, die sich die Athleten zumuten. Die Disziplinen zwei und drei gelten als besonders zermürbend – werden hier doch ähnliche Muskelgruppen beansprucht. Dabei werden die Anforderungen an die Schwimmstrecke oft unterschätzt. Denn das Schwimmen im offenen Wasser und in einer großen Gruppe erfordert ein feines taktisches Gefühl, Durchsetzungsfähigkeit und den unbedingten Willen den Widrigkeiten der Natur zu trotzen.

Skimboarding – Skim… was?

Skimboarder Friedrich Flüh bei der Arbeit

Skimboarder Friedrich Flüh bei der Arbeit

Skimboarding – oder auch Skimming – ist eine Sportart, bei der ovale einem Surfbrett ähnliche Bretter dazu benutzt werden auf flachem Wasser zu gleiten. Die Bretter wirken etwas zu kurz geraten, aber sie haben es in sich: Mit ihnen lässt sich ein dem Aquaplaning ähnliches, physikalisches Prinzip, das Körpern deutlich mehr Auftrieb gibt, nutzen. Erfahrene Skimboarder wie die BeachBreakers Skimcrew begnügen sich allerdings nicht mit dem purem Gleiten. Sie kombinieren die Rutschpartie mit Ollies, Spins, Flip-Tricks und Railslides. Eine weitere Form des Skimming ist der Wave- oder Shoreskim, bei dem der Skimboarder versucht vom Ufer aus in eine heranrollende Welle zu gleiten, um diese dann zu surfen. Und jetzt: Das Ganze in ACTION

Aqua Fitness – Shake it!

Mit meinem Team 2015 im Einsatz

Natascha Woithe und ihr Team von Aqua-Magic in Action

Aquafitness ist nur was für 50+? Von wegen, es ist das ultimative Ganzkörpertraining für alle die Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit trainieren und steigern wollen. Das moderne Aquafitness-Training ist sehr fitnessorientiert und beinhaltet Übungen, bei denen es richtig zur Sache geht. Das Angebot ist sehr vielfältig und reicht von Aqua-Jogging, Aqua-Boxing, Aqua-Step bis hin zu Aqua-Zumba oder auch Aqua-Spinning. In maximal brusthohem Wasser werden hier Arme, Beine, Gesäß und Rumpf trainiert. Vor allem der Wasserauftrieb und der Wasserwiderstand fördern die Gelenkentlastung, Muskelkraft und Ausdauer. Zudem und die Entspannung gefördert.

 

Quick facts – Sandra Leser, Aqua Zumba

Aqua Zumba - Sandra Leser - Portrait

Aqua Zumba Sandra Leser

Name: Sandra Leser
Geburtstag: 06.01.1972
Homebase: München
größter Erfolg: Aqua Newcomerin 2003
Sportdebüt: 1999 in einem kleinem Studio in Oberföhring
Tage in/auf dem Wasser: 2 Tage im Wasser
Lieblingsessen/-getränk: Italienisches Essen, Gemüse und Pasta
Lieblingsmusik: House, Dance, Chill & Soul
Größte Panne: Noch nicht, kommt auch nicht!
Hot-Spot: Fitness-Studio „B.O.M. -Mallorca“
Ausgleichssport: Joggen und Yoga, Krafttraining und Funktionelles Training
Sportliches Vorbild: Zuzka Light
Lebensmotto: Sei du selbst und höre auf dein Herz

5 Dinge, die dich glücklich machen:

  • Kinderlachen
  • mein Job
  • mein Mann
  • meine Katzen
  • Sport

5 Gründe, die deine Sportart einzigartig machen:

  • Kreativität: Die Möglichkeit, viele Sportarten im Wasser umzusetzen
  • alle Altersgruppen und sportlich unterschiedliche Niveaus anzusprechen
  • die Leichtigkeit im Wasser

5 Orte, an denen du gern trainieren würdest:

  • im Wald
  • auf einem Dach mit Blick auf die Stadt (Hochhaus)
  • am Strand (Meer)

Quick facts – Barbara Bauer, SUP Yoga

Barbara_Bauer_Portrait

SUP Yoga Barbara Bauer

Name: Barbara Bauer
Geburtstag: 07.05.1980
Homebase: München
größter Erfolg: Kopfstand auf dem SUP Brett
Sportdebüt: Erster SUP Kontakt vor zwei Jahren, erste SUP Yoga Erfahrung letztes Jahr
Tage in/auf dem Wasser: Im Sommer 3x pro Woche
Lieblingsessen/-getränk: Spinatpfannkuchen mit rosa Pfeffer und Ziegenkäse/ Mango Lassi
Lieblingsmusik: Angus & Julia Stone, Arcarde Fire, ZAZ
Größte Panne: … hatte ich mit meinem VW-Bus
Hot-Spot: Chiemsee
Ausgleichssport: Mountainbiken, Yoga und Meditation auf der Matte, Bergwandern, Schwimmen
Sportliches Vorbild: Bharat Shetty, Yogalehrer in Mysore/Indien
Lebensmotto: Nimm´s Leben leicht, alles andre ist zu schwer

5 Dinge, die dich glücklich machen:

  • SUP Yoga
  • mein Hund Lilli
  • kreativ sein
  • gute Freunde
  • mein Freund

5 Gründe, die deine Sportart einzigartig machen:

  • Es werden alle Sinne angesprochen
  • Naturverbundenheit
  • Mentales und Ganzkörpertraining in einem
  • Schnelle Erfolgserlebnisse
  • Macht alleine und in der Gruppe Spaß (es können auch Partnerübungen auf dem Brett gemacht werden)

5 Orte, an denen du gern trainieren würdest:

  • Malta
  • Südwest Kap Neuseeland
  • die Donau entlang von Wien nach… Linz?
  • Oahu
  • Andamanen

Quick facts – Mirjam Schall, OWS

Mirjam Schall, Fehmarnbeltquerung, Aqua Sphere, Open Water Swimming

Open Water Swimmerin Mirjam Schall

Name: Mirjam Schall
Nickname: Mim
Geburtstag: 13.04.77
Homebase: Schwabach
größter Erfolg: Mehrere vordere Plätze auf div. 12 und 24-Std-Schwimmen
Viele Jahre Gardetanz im Rother Carneval Verein
Sportdebüt: Mit drei Jahren Leichtathletik
Tage in/auf dem Wasser: Derzeit ist mein Wochenvolumen bei etwa 50-60 km pro Woche im Wasser, Tendenz steigend
Lieblingsessen/-getränk: Kekse – ich liebe Kekse. Und als Getränk ganz klar: Kaffee. Aber auch gern mal ein Erdinger Alkoholfrei. Zu einem guten Glas Wein sag‘ ich auch nicht Nein
Lieblingsmusik: Queen – aber ich hör fast alles – sowohl über als auch unter Wasser
Größte Panne: Ich hab mir letztes Jahr beim Challenge Roth einen Finger gebrochen beim Schwimmen, hab einen Beinschlag abbekommen – wer mich kennt weiß, welche Ironie dahinter steckt. Denn mein Beinschlag ist bekannt 😉
Hot-Spot: Seen, bei 24-Std.-Schwimmen
Ausgleichssport: Radfahren, Laufen
Sportliches Vorbild: Christof Wandratsch, Bruno Baumgartner,
Hamza Bakircioglu
Lebensmotto: Träume nicht dein Leben – Lebe deine Träume

5 Dinge, die dich glücklich machen:

Meine Tochter – sie ist mein ganzer Stolz – und sie unterstützt mich bei jedem meiner Ziele!!
Sei es als Trainingspartner, Motivator oder Schleifer der mich nicht aus dem Becken lässt

5 Gründe, die deine Sportart einzigartig machen:

  • Unendlich viele Trainingsmöglichkeiten,
  • Für jedes Alter und jedes Leistungsniveau (in den Distanzen gibt es Wettkämpfe von 1-100km)
  • Eins sein mit dem Element Wasser und sich völlig frei fühlen

5 Orte, an denen du gern trainieren würdest:

  • Großer und kleiner Rothsee
  • Freizeit Bad Roth
  • Freibad Schwabach
  • im Winter sämtlich Bäder meiner Umgebung