GOLDENE ZEITEN

Draußen Schwimmen auch im Herbst die Ausrüstung ist entscheidend

Die Blätter leuchten in bunten Farben, das eine oder andere ziert auch die Wasseroberfläche. Der Herbst ist da, unverkennbar. Für viele Triathleten oder Open-Water-Schwimmer ist die große Wettkampfsaison vorbei, jetzt sind Ruhe und Regeneration angesagt. Schwimmen? Draußen im See? Jetzt noch? Warum eigentlich nicht!

Aktive Regeneration ist bekanntlich die beste, ein ruhiger sonniger Herbsttag allemal schöner als viele halbgare oder zu heiße Sommertage und die Zeit im chlorgeschwängerten Hallenbad samt Kachelzählen dann eh wieder lang genug. Das Wasser ist im Herbst sowieso mit am schönsten: klar und spiegelglatt statt aufgewühlt und sonnenmilchgetrübt. Und, die niedrigeren Temperaturen bringen Körper und Geist so richtig in Schwung, vorausgesetzt, man beachtet ein paar Dinge.

Wichtig: Vor dem Start ins Wasser unbedingt ein kleines Aufwärmprogramm absolvieren, um die Muskulatur auf Temperatur zu bringen. Dieselbige des Wassers vorher mit den Füßen testen, um zu wissen, was einen erwartet und wie man sich hineinwagen kann. Hartgesottene schwimmen auch bei niedrigen Wassertemperaturen oft nur mit Badehose, Badekappe und Schwimmbrille. Man sollte allerdings seinem Immunsystem nicht zu viel zumuten und dann nur kurze Strecken schwimmen, um nicht allzu sehr auszukühlen und sich eine Erkältung einzufangen. Wer weitere Strecken schwimmen will oder sowieso schnell auskühlt: rein in den Neoprenanzug, Schwimmbrille und eine möglichst leuchtende Badekappe auf. Die ist Pflicht, um gesehen zu werden, und dient zugleich als Kälteschutz, weil man über den Kopf die meiste Körperwärme verliert. Freiwasserschwimmer sollten sich nur Strecken vornehmen, die sie körperlich wie auch mental sicher draufhaben. Denn je länger die Strecke, umso höher wird der Anteil der benötigten mentalen Stärke und Motivation. Fehlt diese, macht auch der Körper meist nicht mehr mit und es kann dann schnell gefährlich werden. Wenn möglich auch nie alleine schwimmen. Mit Begleitung macht es nicht nur mehr Spaß, sondern ist einfach auch sicherer, wenn man sich doch mal überschätzt oder die Temperaturen unterschätzt hat.

Nach dem Schwimmen: Schnell raus aus den nassen Badesachen, trockene, warme Sachen samt Mütze anziehen, ein Schluck warmer Tee aus der mitgebrachten Thermoskanne und dann heim unter die warme Dusche, bevor man dann die Badesachen und den Neopren entsprechend zum Trocknen aufhängt und sich wohlig müde und glücklich auf die Couch vor dem Kamin niederlässt.

Übrigens: So einige, die das regelmäßig machen, packt der berühmte Flow und sie können dann auch im Winter nicht mehr vom Open Water lassen, was den Zulauf bei den Eisschwimm-Veranstaltungen erklärt.

Tipps zum Start in die Freibadsaison 2018!

Was für ein Frühjahr! Der warme April hat alle überrascht und so manch Hartgesottene wagten bei sehr warmen Außentemperaturen bereits den Sprung ins doch noch ziemlich kühle Nass so mancher Seen. Inzwischen haben aber so ziemlich alle Freibäder ihre Pforten wieder bis in den Herbst geöffnet und dem Spaß im wohlig-warmen, weil beheiztem Wasser draußen steht nichts mehr im Weg.

Hier ein paar Tipps für einen genussvollen Ausflug ins Freibad:

Antizyklisch eintauchen: nachmittags ist in den Freibädern und Erlebnisbädern meist viel Action angesagt. Und das nicht nur im Wasser, wo die Kids und Teens die Becken und Rutschen erobern, sondern in vielen Bädern auch außerhalb beim Beachvolleyball, Tischtennis oder Minigolfen. Wer es ruhiger will, kommt deshalb besser frühmorgens oder abends kurz vor Betriebsschluss, um zur Entspannung seine Bahnen zu ziehen oder um richtig zu trainieren.

Mitbringen: Badebekleidung – auch zum Wechseln, eine Schwimmbrille, ein großes Badehandtuch, eventuell Bademantel, Badeschlappen, Sonnencreme. Je nach Aufenthaltsdauer oder Trainingsintensität auch an ein Getränk oder kleinen Imbiss/Riegel denken. Hochwertige, modisch-funktionelle Badeanzüge und Badehosen für Groß und Klein in vielen verschiedenen, modernen Styles und Farben gibt es von Aqua Sphere. Dazu passend eine große Auswahl an Schwimmbrillen und Accessoires.

Davor und danach: Vor dem Schwimmen kurz abduschen. In den Schwimmpausen unbedingt trockene Badesachen anziehen. Gerade wenn es noch nicht richtig sommerlich warm ist, erkältet man sich ansonsten sehr schnell. Nach dem Schwimmen duschen und Haare waschen, um den Körper von Chlor zu befreien. Die Haare gut trocknen und die Haut am ganzen Körper gut eincremen. Aber nicht nur der eigene Körper, auch die Ausrüstung braucht ein bisschen Pflege. Im Gegensatz zu den Baumwollmischungen, die früher für Badebekleidung verwendet wurden, sind die modernen Mischungen mit Elastan-Fasern zwar wesentlich unempfindlicher gegenüber verschiedensten Einflüssen wie gechlortem Wasser, salzigem Meerwasser, Seewasser, UV-Strahlung, Schweiß, Sonnencreme oder sonstigen Ölen, aber dennoch habt ihr länger Freude daran, wenn ihr eure Badebekleidung und Schwimmbrille nach dem Training mit klarem Wasser ausspült und trocknen lasst. Aber bitte nicht in der Sonne oder auf dem Heizkörper. Ab und an könnt ihr eure Swimwear – bitte ohne Weichspüler – im Schonwaschgang waschen.

Fitnessangebote nutzen: Wer nicht nur schwimmen will, hat in vielen Freibädern auch die Möglichkeit, sich unter Anleitung ausgebildeter Trainer/innen beim Aqua-Fitness, Aqua-Aerobic, Aqua-Fatburner, Aqua-Jogging oder bei rhythmischer Wassergymnastik zu bewegen und in Schwung zu bringen. Einfach mal ausprobieren! Macht unheimlich Spaß und bringt garantiert Abwechslung und neue Power in den sportlichen Alltag und mega gesund ist Bewegung im Wasser ja sowieso. 

Drei in einem – Trendsport Triathlon

Tipps für Einsteiger von Aqua Sphere-Athletin und Triathlon-Profi Mareen Hufe

Schwimmen, Laufen, Radfahren – drei Grundsportarten, die nicht nur extrem gesund sind und allein deshalb schon jeder eigentlich regelmäßig betreiben sollte. Jede für sich macht grundsätzlich Spaß und hat ihre eigenen Herausforderungen. Aber auf Dauer immer nur Bahnen schwimmen, durch die Gegend laufen oder radeln wird vielen ambitionierteren Freizeitsportlern dann doch zu eintönig, weshalb immer mehr nach Abwechslung in ihrem sportiven Alltag oder auch einer größeren Herausforderung suchen – und sich im Triathlon versuchen.

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Megathlon 2018 – Unser Team stellt sich vor

Wie jedes Jahr freut sich das Ganze Aqua Sphere Team auf den Megathlon in Radolfzell. Die Mischung aus den verschiedenen Sportarten, also Schwimmen, Rennrad, Inline-Skaten, Mountainbike und Laufen ist einfach toll und findet viele Anhänger bei uns in der Firma.

Wir stellen mit unserem Sportpartner, dem DJK Singen Team mehrere Teams zusammen – und das sehr erfolgreich. Einige Mitglieder des DJK Teams waren auch bereits bei dem Ironman in Hawaii dabei.

Für unser Firmenteam steht der Spaß klar im Vordergrund. Wir stellen seit Jahren ein eigenes Firmenteam, welches allerdings auch oft durch professionelle Sportler unterstützt wurde. Faris Al-Sultan, ein Ironman Hawaii Sieger oder auch der Eisschwimm-Weltmeister Christof Wandratsch unterstützten unser Firmenteam schon tatkräftig. Dieses Jahr nehmen in unserem Firmenteam nur Mitarbeiter der Firma Aqua Lung Teil, die wir euch nun vorstellen.

Aqua Sphere Megathlon Team 2018

Aqua Sphere Megathlon Team 2018

Unser Team: Hinten von links nach rechts: Adam Nowak, Mark Koitka und Stefan Patzke. Vorne links Doris Hall und vorne rechts Jan Thomaier.

 

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Open Water Swimming – Freiheit spüren im offenen Gewässer

Open Water Swimming ist ein beliebter Trend, denn immer mehr Schwimmsportler zieht es in die freie Natur. Es müssen ja nicht gleich die ganz langen Distanzen wie bei einer Bodenseequerung oder im Winter die eiskalte Variante des Eisschwimmens sein, aber einfach mal in einen renaturierten Fluss oder See steigen und dort den sportiven Spaß an der Bewegung im Wasser wiederentdecken ist für viele Schwimmsportbegeisterte extrem reizvoll.

Der Eintönigkeit entfliehen
Sich im nicht gechlorten Wasser und in der natürlichen Umgebung dem nassen Element stellen, Freiheit spüren und an der frischen Luft seine Ausdauer trainieren, reizt immer mehr ambitionierte Schwimmsportler. Zudem sind in immer weniger Schwimmbädern ausreichend Trainingsmöglichkeiten vorhanden und viele haben einfach keine Lust mehr dort stundenlang Kacheln zu zählen. Ein Problem, das Mirjam Schall, Schwimmtrainerin und Extremschwimmerin nur zu gut kennt: „Wenn ich in der Halle oder im Freibad schwimme, denke ich nach jeder Bahn, jetzt kann ich eigentlich aufhören, denn ich bin ja angekommen. Das ist pure Langeweile und viel anstrengender, mich hier zu motivieren als im freien Gewässer“, sagt Mirjam, genannt „Mim“.

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Eisschwimmen – Road to Tallinn

Wir haben unseren Kollegen Mark Koitka, zu seinem Vorhaben bei der Eisschwimm-WM in Tallinn zu starten, interviewt und haben ihm noch einige spannende Fakten zu seinem Training entlocken können… viel Spaß beim Lesen.

 

Wie war die Atmosphäre dieses Jahr in Veitsbronn für Dich?
Die Eindrücke der 4. Ice Swimming Aqua Sphere German Open im Veitsbad in Veitsbronn sind noch immer in guter Erinnerung. Im Vergleich zu Burghausen hat natürlich der Charme des engen Wöhrseebades sowie die Burg gefehlt, aber dafür hat Veitsbronn mit anderen Dingen gepunktet. Die Trennung zwischen den Bereichen für Zuschauer und Sportler war in meinen Augen eine vollkommen richtige Entscheidung. Wenn man nach 1000m im kalten Wasser erst noch einmal um Platz bitten muss, damit man relativ sicher zu den Aufwärmmöglichkeiten kommt, ist das leider für die Athleten nicht so passend. Und auch die Tatsache, dass man beim Essen immer auf das Wettkampfbecken schauen kann, ist ein großes Plus. Da ist das Bad am Wöhrsee dann leider aufgrund der örtlichen Gegebenheiten etwas begrenzt.

Die Stimmung war in Veitsbronn richtig gut und auch die Zuschauer waren sehr interessiert an der Veranstaltung. Dazu kommen noch die Helferinnen und Helfer aus allen Bereichen, die wirklich eine tolle Arbeit geleistet haben. Daher hier nochmals ein großer Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass die 4.Ice Swimming Aqua Sphere German Open ein so sensationelles Event war.

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Triathlon – Die perfekten Training-Tools

Auch wenn der Triathlonsport aus den drei Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen besteht, unterschätzen viele Athleten die Bedeutung des Schwimmtrainings oftmals. Beim Schwimmen ist die Technik jedoch extrem wichtig um hier erfolgreich im Wasser zu sein. Ein optimales Zusammenspiel von Atmung und Bewegung ist im nassen Element unabdingbar. Und dies Training erfordert wie beim Radfahren und Laufen viel Aufmerksamkeit, Hingabe und vor allem Zeit.  Viele Sportler scheuen sich wegen des Schwimmens vor Ihrer ersten Teilnahme an einem Triathlon. Doch auch Sportler, die sich im Wasser wohlfühlen und ohne weiteres ein paar Bahnen schwimmen, haben vor dem Freiwasser und den großen Schwimm-Distanzen im Triathlon oftmals Bammel.

Anbei ein paar Tipps und Tricks wie Du unsere Training Tools optimal für ein effizientes Schwimm-Training einsetzen und dadurch Deine Technik verbessern kannst.
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Die richtige Brille zum Indoor-Schwimmen

Ihr geht aktiv und mit offenen Augen durchs Leben? Schön! Dann gehört Ihr sicher auch zu denen, die selbst im Wasser gern den perfekten Durchblick haben. Eine Schwimmbrille ist deshalb immer mit dabei beim regelmäßigen Sprung ins Nass, der jetzt in der kalten Jahreszeit meist Indoor erfolgt. Doch was macht eigentlich eine Schwimmbrille zu einer guten Schwimmbrille und welche eignet sich am besten für die Halle?
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Ironwoman Mareen Hufe – Ihr Rückblick

Foto: Ingo Kutsche

2017 war für Mareen Hufe ein sehr besonderes Jahr. Nach mehreren Podestplätzen und dem 11. Platz bei der Triathlon Langdistanz Weltmeisterschaft, folgte nun Anfang Dezember ein Podiumsplatz als dritterfolgreichse Triathletin des Jahres. Wie Mareen selbst verabschiedete sich nun in die Off-Season, fasste uns ihre Erfolge aber hier nochmal zusammen. Weiterlesen