SUP(er) Yoga Boards

Stand Up Paddle Yoga, der Krieger Fanatic Boards

(c) Fanatic

Stand Up Paddling und Yoga – zwei Trends, die seit mehreren Jahren auch kombiniert auf den Gewässern anzutreffen sind. Die klassischen Bewegungs-, Atem- und Meditationslehren des Yoga werden auf der schwimmenden Matte um anspruchsvolle Stabilitäts- und Gleichgewichtsübungen erweitert. Durch die Ruhe der Natur lassen sich hier Seele, Geist und Körper besonders gut in Einklang bringen.

Was brauche ich für SUP Yoga?
Für SUP Yoga brauchst du nicht viel. Mit Board, Paddel (um auf den See und zurück zu gelangen) und der richtigen Bekleidung kann der Spaß losgehen. Klingt einfach, wenn die Sache mit dem Brett nicht doch etwas komplizierter wäre. Je nach Anforderungen gibt es verschiedene Boards. Je breiter und dicker das Brett, desto stabiler liegt es im Wasser. Ein Board ist zwischen 3 und 5 Meter lang, was den Transport schwierig macht. Die gute Nachricht: SUP Boards gibt es auch zum Aufblasen (Inflatables). Wir haben uns unsere Favoriten unter den SUP Yoga Boards etwas genauer für dich angesehen.
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Burghausen ich komme!

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Klar gehe ich gerne schwimmen, aber dafür muss das Wasser durchaus angenehme Temperaturen haben, am liebsten sogar über 30 Grad Celsius. Und selbst da gehöre ich eher zu den Menschen die Wasser als Element ansehen aber nicht unbedingt als IHR Element. Ich akzeptiere es und fühle mich wohl aber ich kann mir einen Respekt davor nicht abgewöhnen. Niemals werde ich mich wie ein Fisch im Wasser fühlen. Meine Träume bewegen sich eher in den Lüften. Daher ist für mich das Eisschwimmen in Burghausen eine Veranstaltung, die mir höchsten Respekt abverlangt und ich bin voll ehrlicher Bewunderung für die Athleten.

Da ist zum Beispiel Mark von Aqua Sphere, der sich aus einer Wette heraus verpflichtet hat dieses Jahr am Wettkampf teilzunehmen. Er trainiert seit November jedes Wochenende. Ihm kamen dabei natürlich die warmen Novembertemperaturen in Bayern zu gute. Als wir heute miteinander sprachen sagte er mir, dass die aktuelle Situation eine zartgeschlossene Eisdecke und sportliche 3°C Wassertemperatur sind. Ich bin sprachlos –  nicht mal mit viel Geld könnte man mich dafür gewinnen – da hinein zu tauchen, geschweige denn auch noch zu schwimmen. Ich bin fasziniert von dem Mut und der Courage der Frauen und Männer die von Freitag dem 8.1. bis Sonntag den 10.1. sich dort dem Contest stellen.

Chapeau, ich werde vor Ort sein und mich mit Daumendrücken und Anfeuerungsrufen warm halten.

(Ein Gast)

Mein erstes Mal… Triathlon

Triathlon - Faris al Sultan - in Aktion 9

Was für ein Jahr. Ein Deutscher gewinnt beim Ironman auf Hawaii, ein anderer Deutscher geht in Triathlon-Rente. Letzterem, nämlich Faris al Sultan, haben wir vor einiger Zeit ein paar Worte zum Thema „Mein erstes Mal…Triathlon“ entlockt.

Faris, wann hast du mit deinem Sport begonnen?
1996 Kurzdistanz Karlsfeld , Leistungssport Herbst 1992 Schwimmen; erster Marathon 1994

Wie bist du zu deinem Sport gekommen, über welche andere Sportart bist du dazu gekommen?
Zuerst Schwimmen, dann bin ich zusätzlich gelaufen.

Was war die Initialzündung? Hattest du ein Vorbild, einen Grund?
Für Triathlon war es Thomas Hellriegel und seine Leistungen auf Hawaii

Wieviel Zeit ist vergangen, ehe du richtig infiziert warst?
Praktisch keine, ich bin meist nicht sofort gut bei Dingen die ich anpacke aber ziemlich ausdauernd – das ist mein Talent.

Wie oft wolltest du alles hin schmeißen?
2008 war ich in einer ernsten Krise, trotz Siegen beim IM Malaysia und beim 70.3 in Wiesbaden, erst 2009 ging es wieder aufwärts.

Was liebst du am meisten an deinem Sport?
Die Kombination drei Sportarten mit ihrem unterschiedlichen Anforderungsprofil zu verbinden und kein Supertalent in einer sein zu müssen um Erfolg zu haben.
Auch die Tatsache dass man mit Training bei uns sehr weit kommt, also Arbeit sich auszahlt gefällt mir.

Was empfiehlst du Neugierigen, die es auch einmal probieren wollen?
Mit Freude an die Sache heranzugehen, dankbar dafür zu sein, den eigenen Körper zu spüren und dessen Leistungsfähigkeit zu erleben und zu verbessern.

Was willst du noch dazu sagen…
Viel Spaß

10 Tipps für Triathlon-Beginner von Ex-Profi Faris al Sultan

Triathlon - Faris al Sultan - Abu Dhabi

Faszination Thriatlon: Faris Al Sultan in Aktion in Abu Dhabi

1. Ausdauersport verlangt Geduld. Plane nicht gleich einen Start beim Ironman.

2. Man kann viel Geld für Triathlonausrüstung ausgeben wirklich notwendig sind aber vor allem zwei Dinge

a) die richtigen Laufschuhe
b) Sitzposition am Rad

3. Triathlon ist nicht nur ein Sport sondern eine Lebenseinstellung. z.B. kann ich mit dem Rad in die Arbeit fahren? Laufen ? etc.

4. Nahrungsergänzungsmittel, PowerBar etc. sind manchmal praktisch, insbesondere unterwegs, vor oder nach dem Training aber nicht notwendig und ersetzen keinesfalls eine vernünftige Ernährung.

5. In einem Verein finden sich Gleichgesinnte und mit anderen macht Training mehr Freude.

6. Lass Dich vom Schwimmen nicht abschrecken und verzweifele nicht, ein Michael Phelps wird aus Dir nicht werden aber mit Geduld und Arbeit wird es ausreichen um mit Freude in einen Wettkampf zu gehen.

7. Suche Dir für Dein Triathlondebüt am besten einen kleinen familiären Wettkampf.

8. Stresse Dich nicht mit Trainings – Triathlon soll Dein Leben bereichern nicht stressiger machen.

9. Lerne Dein Rad zu beherrschen, Radfahren ist deutlich gefährlicher als Formel 1 fahren.

10. Genieße Dein neues Körpergefühl!

Ich packe meinen Koffer und nehme mit: ein Skimboard!

Skimboarding - Friedrich Flüh - in Aktion 3

Friedrich Flüh in Aktion!

Eine Reise in die amerikanische Skimboard-Szene

Nach dem Abitur war Friedrich Flüh von der BeachBreakers Skim Crew fest entschlossen, die freie Zeit ganz im Zeichen des Skimboards zu nutzen: „Ich beschloss 2012 meinen Sponsor DB Skimboards in Seattle/WA zu besuchen, um meinen Skimboardhorizont zu erweitern.“

Für 3 Monate ging es über den großen Teich. Auf der Reiseroute waren Washington, Texas und Kalifornien festgesteckt. Die El-Dorados der amerikanischen Szene! Friedrich erinnert sich an den spannenden Start: „Ich hatte keine Ahnung wo ich schlafen sollten, mein Sponsor hatte wohl einen Platz für mich organisiert, wo ich unterkommen konnte. Mehr wusste ich nicht.“
Dann ging es ans Kofferpacken. Was packt man für so eine lange Zeit und für eine so vielseitige Sportart ein? Auf jeden Fall genügend Kleidung von warm bis kalt. „Ich war voll ausgerüstet“, erinnert sich der Skimboarder. „Außerdem hatte ich noch meine Kamera dabei, um einzigartige Momente festhalten zu können“.

In Hamburg stieg er gespannt in den Flieger. Schließlich Landung in Seattle nach einem langen Flug: Der erste Besuch in den Staaten. Zusammen mit Blake Zimmermann [Video vom Treffen], einem seiner ersten Szene-Kontakte eroberte er die bekanntesten Spots der Skimboarder. Chambers Creek, Dash Point und kleine Ausflüge nach Kanada waren Must-Sees bzw. Must-Boards. Außerdem standen auf der To-Do-Liste der Besuch beim Sponsor DB Skimboards und einer Skimboardfabrik. Viel zu schnell hieß es: Bye-bye, Seattle, welcome in Houston/Texas. Dort waren seine Hosts die Skimboarder Mitchell Elder und Ryan Efaw, die sich seit 2008 dem Skimming verschrieben haben. Wieder ein paar unvergessliche Spots: Cypress Creek und Galveston. „So ein Skimboard Urlaub bringt viele neue und wichtige Kontakte. Und viel Erfahrung besonders im Kofferpacken.“, schmunzelt ….

Ich packe meinen Koffer à la Skimboard
– Reisepass
– !Skimboard!
– Kamera
– Boardshort
– Kreditkarte
– Sonnencreme
– … nicht zu viele Klamotten, denn die Schlepperei geht einem am Ende doch auf die Nerven.

Hauptsache die Badehose stimmt! AquaSphere Shorts sparen einem mit ihrem UV-Schutz sogar die Sonnencreme.

Mein erstes Mal… Open Water Swimming – Mirjam Schall

Mirjam Schall bei der Querung des Bodensees

Mirjam, wann hast du mit deinem Sport begonnen?
Mit drei hat mich mein Großvater zum Leichtathletik mitgenommen, zudem hab ich im Alter von 6 Jahren dann mit dem Ballett begonnen. Mit 10 kam noch Gardetanz dazu und mit 12 hab ich meinen ersten Kindertriathlon absolviert – also eigentlich bis auf meine „Erkrankungspause“ schon immer.

Wie bist du zu deinem Sport gekommen, über welche andere Sportart bist du dazu gekommen?
Vor vielen Jahren wurde mir von den Ärzten gesagt , dass ich gar keinen Sport mehr machen darf und dass ich bald im Rollstuhl sitzen werde. – aber ich wollte einmal im Leben durch das Ziel beim Challenge Roth laufen – nun werde ich dies heuer, hoffentlich, das neunte Mal durchqueren.

Was war die Initialzündung? Hattest du ein Vorbild, einen Grund?
Vor drei Jahren habe ich mein erstes 24-Std-Schwimmen absolviert und war da auch gleich erfolgreich, dadurch wollte ich mehr. Meine Grenzen ausweiten.
Christoph Wandratsch, Bruno Baumgartner, Hamza Bazirioglu.

Wieviel Zeit ist vergangen, ehe du richtig infiziert warst?
Das kann ich nicht genau sagen

Wie oft wolltest du alles hin schmeißen?
Lach – bei jedem harten Training – was bei meinem Trainer eigentlich immer der Fall ist.
Nein nicht wirklich, durch den Sport hab ich es geschafft meine Krankheit zu besiegen, daher stellt sich die Frage nicht.

Was liebst du am meisten an deinem Sport?
Eins sein mit dem Element Wasser – immer wieder die Herausforderung ins meist auch kalte Wasser zu gehen und sich einfach frei zu fühlen.

Was empfiehlst du Neugierigen, die es auch einmal probieren wollen?
Einfach versuchen und auch mal über seine Grenzen gehen. Aber Vorsicht: offenes Gewässer bitte immer zu mehreren anfangs!!!!!

Mein erstes Mal… Triathlon – Mareen Hufe


Triathlon - Mareen Hufe - Hawaii 2012

Mareen, wann hast du mit deinem Sport begonnen?
2007 habe ich als meine erste Langdistanz die Challenge in Roth absolviert. 6 Wochen zuvor habe mein ich eine Mitteldistanz gemacht.

Wie bist du zu deinem Sport gekommen, über welche andere Sportart bist du dazu gekommen?
Ich kam durch den Betriebssport zum Laufen, über Freunde zum Marathon und dann zum Triathlon.

Was war die Initialzündung? Hattest du ein Vorbild, einen Grund?
Im Jahr 2006 konnte ich einen Marathon in 4 Stunden laufen. Nun suchte ich eine neue Herausforderung. Und da kam ein Freund mit dem Vorschlag Triathlon um die Ecke. Wir waren vier Lauffreunde und haben entschieden, uns mal an einer Triathlonlangdistanz zu probieren.

Wieviel Zeit ist vergangen, ehe du richtig infiziert warst?
Nach einem Jahr Vorbereitung und dem Triathlon in Roth war mir klar, dass ich mit Triathlon weitermachen wollte. Ich habe mir nach dem Rennen in Roth ein gescheites Zeitfahrrad gekauft und mit viel Freude weiter meinem neuen Hobby gefrönt.

Wie oft wolltest du alles hin schmeißen?
Höhen und Tiefen gehören in allen Lebensbereichen dazu. Ich merke schnell, wenn ich an meine Grenzen komme und mache dann bewusst eine Pause – so bleibe ich gesund und meine Motivation erhalten. Alles Hinschmeißen wollte ich noch nie.

Was liebst du am meisten an deinem Sport?
Die Bewegung in der Natur und die Vielfalt, die der Sport bietet.

Was empfiehlst du Neugierigen, die es auch einmal probieren wollen?
Einfach mal ins Schwimmbad hüpfen, auf das Rad steigen und in die Laufschuhe springen – ganz ohne Druck und ohne konkretes Trainingsziel. Ziel sollte sein, den Sport kennen und lieben zu lernen.
Mich hat das Schwimmen anfangs sehr viel Nerven gekostet und dem Hallenbad in Voerde einige Extraliter an Wasser. Und wie oft ich mit den Klickpedalen vom Rad gefallen bin, habe ich auch nicht gezählt. Das gehört halt dazu!

Was willst du noch dazu sagen…
Es ist ganz wichtig, den Spaß an der Sache nie zu verlieren und nicht alles akribisch genau zu planen. Ich hatte zum Beispiel bis 2012 keinen Trainer und habe mein Training mit Freunden, unbeschwert, nach Körpergefühl und mit viel Spaß gemacht. Das funktioniert hervorragend.
Zudem ist es wichtig, eine Balance in seinem Leben zu halten. Neben dem Sport gibt es noch Familie und Freunde, sowie einen Job. Klar steht mal der eine Aspekt, mal der andere Aspekt im Fokus, aber unter dem Strich sollte kein Lebensbereich vernachlässigt werden.

Mein erstes mal… Skimboarding – Fiete Flüh

Skim Boarder Friedrich Flüh

Wann hast du mit deinem Sport begonnen?
Das erste mal auf einem Skimboard war ich bereits schon mit ca. 9-10 Jahren. Zwischen 15 und 16 Jahren habe ich dann angefangen richtig Flatland Skimboarden als Sportart für mich zu sehen.

Wie bist du zu deinem Sport gekommen, über welche andere Sportart bist du dazu gekommen?
Im Urlaub auf der Nordseeinsel Sylt habe ich vor Jahren auf der Promenade genüsslich ein Eis gegessen vielleicht war es auch ein Crêpe, als ich diese Leute unten an der Wasserkante entdeckte mit den runden Scheiben. Ich rannte daraufhin zum nächsten Surfshop und sah genau dieses Holzbrett am Eingang für damals noch 100 Deutsche Mark. Damit begann meine Liebe zum Skimboarden.

Was war die Initialzündung? Hattest du ein Vorbild, einen Grund?
Mein Interesse am Surfen und allgemein am ruhigen Lebensstil, den mein Cousin und ich früh entdeckten, hat mich zum Skimboarden gebracht. Vorbilder hatte ich keine, ich wusste ja noch gar nicht richtig was man alles mit dem Board machen konnte bis Youtube mich über den großen Teich brachte und ich neue Eindrücke und Ideen sammeln konnte.

Wieviel Zeit ist vergangen, ehe du richtig infiziert warst?
Da die Skimboard Community immer noch sehr im Wachstum ist, brauchte ich dementsprechend eine Weile bis ich richtig infiziert wurde… es ist echt schon lange her, aber ich denke, dass die Zeit mit meinem Cousin am Strand viel dazu beigetragen hat. In einer Gruppe ist man immer stärker und das gegenseitige pushen, immer zu versuchen besser zu sein als der andere und trotzdem sich für den anderen zu freuen, wenn etwas Cooles gestanden wurde, ist selbst heute noch ein Grund warum ich meine „Infizierung“ nie bereuen würde.

Wie oft wolltest du alles hin schmeißen?
Alles hinschmeißen wollte ich noch nie und habe ich auch nicht in der Zukunft vor. Ich werde skimboarden solang ich laufen kann.

Was liebst du am meisten an deinem Sport?
Das Gefühl anzulaufen, das Board werfen, aufspringen, über das flache Wasser zu gleiten und zwischendurch einen sicheren Trick mit viel Pop, also Höhe, zu landen. Außerdem liebe ich die Skimboardfamilie, all die besten Freunde aus Scharbeutz und aus der ganzen Welt.

Was empfiehlst du Neugierigen, die es auch einmal probieren wollen?
Niemals aufgeben, wenn ein Trick mal nicht klappen sollte. Es ist wie in jedem anderen Sport, man braucht Training, Spaß und Leidenschaft. Besonders sollte man Spaß haben, auch wenn man mal mit dem Kopf im Sand steckt.

Was willst du noch dazu sagen…
Ich freue mich für jeden, der ein Skimboard zum ersten Mal anfasst und es nie wieder loslassen kann. Man muss es ausprobiert haben, um zu wissen wie besonders diese relativ neue Trendsportart ist.